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	<title>KI-Haftungsregelungen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-04T10:37:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in RI Wiki</subtitle>
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		<id>https://wiki.atlaws.eu/index.php?title=KI-Haftungsregelungen&amp;diff=4434&amp;oldid=prev</id>
		<title>PP: /* Neuer Produktbegriff und grundlegender Regelungsgegenstand */</title>
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		<updated>2026-02-25T13:38:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Neuer Produktbegriff und grundlegender Regelungsgegenstand&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;verbundenen Diensten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind digitale Dienste gemeint, welche derart in ein Produkt integriert oder mit diesem verbunden sind, dass dieses ohne sie (eine oder mehrere seiner) Funktionen nicht erfüllen könnte (Artikel 4 Ziffer 3 PHRL neu). Dies ist vor allem deswegen relevant, weil nach Erwägungsgrund 17 PHRL neu prinzipiell &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dienstleistungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; per se nicht von der Richtlinie umfasst sein sollten. Daher könnten sich in der Folge voraussichtlich schwierige Abgrenzungsfragen, insbesondere in Hinblick auf den entsprechenden Einfluss auf die Funktionsweise des Produkts, stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl zum Entwurfsstadium im Zusammenhang mit &amp;#039;&amp;#039;digitalisierten Wissensinhalten&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Handig&amp;#039;&amp;#039;, Produkthaftung refurbished – Vorschlag der Kommission für eine neue ProdukthaftungsRL, ecolex 2023/107 (196 f); vgl grundlegend dazu insbesondere auch Erwägungsgrund 17 PHRL neu&amp;lt;mark&amp;gt;; vgl zur Problematik im Allgemeinen weiters: &amp;#039;&amp;#039;Weiler/Bell/Wilkens&amp;#039;&amp;#039;, RIW 2025, 1 (2) sowie &amp;#039;&amp;#039;Ebers&amp;#039;&amp;#039;, KIR 2025, 252 (254).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Dem Grunde nach ähnlich verhält sich dies bei der Abgrenzung zwischen (Software-)Produkten und verbundenen Diensten, bei der insbesondere die Frage nach der Relevanz für die Funktionsfähigkeit des gesamten Produkts bedeutsam sein könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Schenk&amp;#039;&amp;#039;, Produkthaftung für falsche KI-Antworten nach der neuen Produkthaftungs-RL?, LTZ 2025, 184 (II.2.) mit Darstellung eines entsprechenden Auslegungsansatzes, wonach das Herstellen oder Entfallenlassen der &amp;quot;Funktionsfähigkeit des &amp;#039;&amp;#039;gesamten Produktes als solches&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; schon ein eigenständiges Produkt bedeuten sollte; siehe dabei weiterführend auch ad potenzielle Informationshaftung im Zusammenhang mit verbundenen Diensten: &amp;#039;&amp;#039;derselbe&amp;#039;&amp;#039; (VI.).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Trotz der Neufassung des Produktbegriffs ergeben sich allerdings Auslegungsfragen hinsichtlich der Anwendbarkeit der PHRL neu. So soll im Rahmen der PHRL neu in gewisser Weise prinzipiell auch für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Komponenten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehaftet werden (vgl im Detail insbesondere Artikel 8 Absatz 1, Artikel 11 PHRL neu), worunter körperliche oder nicht-körperliche Gegenstände, Rohstoffe oder verbundene Dienste verstanden werden, die in ein Produkt integriert oder damit verbunden sind (Artikel 4 Ziffer 4 PHRL neu). Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;verbundenen Diensten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind digitale Dienste gemeint, welche derart in ein Produkt integriert oder mit diesem verbunden sind, dass dieses ohne sie (eine oder mehrere seiner) Funktionen nicht erfüllen könnte (Artikel 4 Ziffer 3 PHRL neu). Dies ist vor allem deswegen relevant, weil nach Erwägungsgrund 17 PHRL neu prinzipiell &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dienstleistungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; per se nicht von der Richtlinie umfasst sein sollten. Daher könnten sich in der Folge voraussichtlich schwierige Abgrenzungsfragen, insbesondere in Hinblick auf den entsprechenden Einfluss auf die Funktionsweise des Produkts, stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl zum Entwurfsstadium im Zusammenhang mit &amp;#039;&amp;#039;digitalisierten Wissensinhalten&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Handig&amp;#039;&amp;#039;, Produkthaftung refurbished – Vorschlag der Kommission für eine neue ProdukthaftungsRL, ecolex 2023/107 (196 f); vgl grundlegend dazu insbesondere auch Erwägungsgrund 17 PHRL neu&amp;lt;mark&amp;gt;; vgl zur Problematik im Allgemeinen weiters: &amp;#039;&amp;#039;Weiler/Bell/Wilkens&amp;#039;&amp;#039;, RIW 2025, 1 (2) sowie &amp;#039;&amp;#039;Ebers&amp;#039;&amp;#039;, KIR 2025, 252 (254).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Dem Grunde nach ähnlich verhält sich dies bei der Abgrenzung zwischen (Software-)Produkten und verbundenen Diensten, bei der insbesondere die Frage nach der Relevanz für die Funktionsfähigkeit des gesamten Produkts bedeutsam sein könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Schenk&amp;#039;&amp;#039;, Produkthaftung für falsche KI-Antworten nach der neuen Produkthaftungs-RL?, LTZ 2025, 184 (II.2.) mit Darstellung eines entsprechenden Auslegungsansatzes, wonach das Herstellen oder Entfallenlassen der &amp;quot;Funktionsfähigkeit des &amp;#039;&amp;#039;gesamten Produktes als solches&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; schon ein eigenständiges Produkt bedeuten sollte; siehe dabei weiterführend auch ad potenzielle Informationshaftung im Zusammenhang mit verbundenen Diensten: &amp;#039;&amp;#039;derselbe&amp;#039;&amp;#039; (VI.).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Daraus könnten sich demnach wiederum Abgrenzungsfragen in Hinblick auf &#039;&#039;&#039;Dienstleistungen&#039;&#039;&#039; ergeben, die mit Software verbunden sind.&amp;lt;mark&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl auch etwa &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (254 mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt; Außerdem sollen &#039;&#039;digitale Dateien&#039;&#039; laut Erwägungsgrund 16 PHRL neu per se keine &#039;&#039;Produkte&#039;&#039; darstellen (abgesehen von gewissen &#039;&#039;digitale Konstruktionsunterlagen&#039;&#039;).  Weiters sollen laut Erwägungsgrund 13 PHRL neu auch &#039;&#039;Informationen&#039;&#039; nicht als &#039;&#039;Produkt&#039;&#039; zu sehen sein. Die Produkthaftungsregelungen sollten demnach „&#039;&#039;nicht für den Inhalt digitaler Dateien wie Mediendateien oder E-Books oder den reinen Quellcode von Software gelten&#039;&#039;“. In dem Zusammenhang scheint in der Folge &amp;lt;mark&amp;gt;einerseits&amp;lt;/mark&amp;gt; überlegenswert, inwieweit das auch &#039;&#039;&#039;Komponenten&#039;&#039;&#039; betreffen soll, also inwiefern etwa Sourcecode, oder auch Trainingsdaten für eine KI, eine (fehlerhafte) Komponente eines Softwareprodukts darstellen könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Einerseits könnte ein &#039;&#039;in das Produkt integrierter&#039;&#039; &#039;&#039;nicht-körperlicher Gegenstand&#039;&#039; vorliegen, wobei Erwägungsgrund 20 PHRL neu implizit immerhin etwa Daten, wie ursprünglich auf einer Festplatte gespeicherte digitale Dateien, als &#039;&#039;nicht-körperliche Vermögensgegenstände&#039;&#039; sieht; andererseits könnte (bei entsprechendem Einfluss auf die Produkt-Funktion) uU auch ein verbundener Dienst darin gesehen werden, wie im Fall der in ErwGr 17 PHRL neu referenzierten &#039;&#039;kontinuierlichen Bereitstellung von Verkehrsdaten in einem Navigationssystem&#039;&#039;&amp;lt;/mark&amp;gt;; vgl zum Entwurfsstadium im Zusammenhang mit digitalisierten Wissensinhalten erneut auch &#039;&#039;Handig&#039;&#039;, Produkthaftung refurbished – Vorschlag der Kommission für eine neue ProdukthaftungsRL, ecolex 2023/107 (196 f); Aktuell scheint umstritten zu sein, ob Trainingsdaten von der PHRL neu umfasst sind, wobei zumindest eine Ansicht diese eher als Informationen sieht und eine andere als &#039;&#039;verbundene Dienste&#039;&#039; bzw &#039;&#039;Komponenten&#039;&#039;: siehe &#039;&#039;Humer&#039;&#039;, KI-Trainingsdaten – eine haftungsrechtliche Einordnung, ZIIR  2024, 144 (149 mwN).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Zudem wird in der Literatur dabei auch in Frage gestellt, wann bei fehlerhaften Informationen als Output von Software bzw KI eine Haftung eintritt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (253 f mwN); vgl grundlegend auch &#039;&#039;Thöne&#039;&#039;, MMR 2025, 408 (411 f mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, insbesondere wenn die Schädigung (basierend auf solch einem Output) nicht direkt durch die Software, sondern von Nutzer*innen ausgeführt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl &#039;&#039;Schenk&#039;&#039;, LTZ 2025, 184 (III. und IV.).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Dabei wird insbesondere argumentiert, dass bei reiner Übermittlung fehlerhafter Informationen durch eine Software keine Haftung eintreten sollte, sehr wohl allerdings im Fall, dass die Software fehlerhafte Informationen selbst erzeugt (wie etwa eine Diagnose oder Behandlung durch eine Software als Medizinprodukt).&amp;lt;ref name=&quot;:3&quot;&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl erneut &#039;&#039;Schenk&#039;&#039;, LTZ 2025, 184 (IV.); &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (253 f mwN); vgl tendenziell noch differenzierter dabei: &#039;&#039;Thöne&#039;&#039;, MMR 2025, 408 (411 f mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zudem wird in Erwägungsgrund 13 PHRL neu in Bezug auf Software wiederum angemerkt, dass diese „&#039;&#039;unabhängig von der Art ihrer Bereitstellung oder Nutzung&#039;&#039;“, demnach „&#039;&#039;unabhängig davon, ob die Software auf einem Gerät gespeichert oder über ein Kommunikationsnetz oder Cloud-Technologien abgerufen oder durch ein Software-as-a-Service-Modell bereitgestellt wird&#039;&#039;“ als &#039;&#039;Produkt&#039;&#039; erfasst sein sollte. Daraus könnten sich demnach wiederum Abgrenzungsfragen in Hinblick auf &#039;&#039;&#039;Dienstleistungen&#039;&#039;&#039; ergeben, die mit Software verbunden sind.&amp;lt;mark&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl auch etwa &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (254 mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt; Außerdem sollen &#039;&#039;digitale Dateien&#039;&#039; laut Erwägungsgrund 16 PHRL neu per se keine &#039;&#039;Produkte&#039;&#039; darstellen (abgesehen von gewissen &#039;&#039;digitale Konstruktionsunterlagen&#039;&#039;).  Weiters sollen laut Erwägungsgrund 13 PHRL neu auch &#039;&#039;Informationen&#039;&#039; nicht als &#039;&#039;Produkt&#039;&#039; zu sehen sein. Die Produkthaftungsregelungen sollten demnach „&#039;&#039;nicht für den Inhalt digitaler Dateien wie Mediendateien oder E-Books oder den reinen Quellcode von Software gelten&#039;&#039;“. In dem Zusammenhang scheint in der Folge &amp;lt;mark&amp;gt;einerseits&amp;lt;/mark&amp;gt; überlegenswert, inwieweit das auch &#039;&#039;&#039;Komponenten&#039;&#039;&#039; betreffen soll, also inwiefern etwa Sourcecode, oder auch Trainingsdaten für eine KI, eine (fehlerhafte) Komponente eines Softwareprodukts darstellen könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Einerseits könnte ein &#039;&#039;in das Produkt integrierter&#039;&#039; &#039;&#039;nicht-körperlicher Gegenstand&#039;&#039; vorliegen, wobei Erwägungsgrund 20 PHRL neu implizit immerhin etwa Daten, wie ursprünglich auf einer Festplatte gespeicherte digitale Dateien, als &#039;&#039;nicht-körperliche Vermögensgegenstände&#039;&#039; sieht; andererseits könnte (bei entsprechendem Einfluss auf die Produkt-Funktion) uU auch ein verbundener Dienst darin gesehen werden, wie im Fall der in ErwGr 17 PHRL neu referenzierten &#039;&#039;kontinuierlichen Bereitstellung von Verkehrsdaten in einem Navigationssystem&#039;&#039;&amp;lt;/mark&amp;gt;; vgl zum Entwurfsstadium im Zusammenhang mit digitalisierten Wissensinhalten erneut auch &#039;&#039;Handig&#039;&#039;, Produkthaftung refurbished – Vorschlag der Kommission für eine neue ProdukthaftungsRL, ecolex 2023/107 (196 f); &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;mark&amp;gt;&lt;/ins&gt;Aktuell scheint umstritten zu sein, ob Trainingsdaten von der PHRL neu umfasst sind, wobei zumindest eine Ansicht diese eher als Informationen sieht und eine andere als &#039;&#039;verbundene Dienste&#039;&#039; bzw &#039;&#039;Komponenten&#039;&#039;: siehe &#039;&#039;Humer&#039;&#039;, KI-Trainingsdaten – eine haftungsrechtliche Einordnung, ZIIR  2024, 144 (149 mwN).&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;&lt;/ins&gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Zudem wird in der Literatur dabei auch in Frage gestellt, wann bei fehlerhaften Informationen als Output von Software bzw KI eine Haftung eintritt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (253 f mwN); vgl grundlegend auch &#039;&#039;Thöne&#039;&#039;, MMR 2025, 408 (411 f mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, insbesondere wenn die Schädigung (basierend auf solch einem Output) nicht direkt durch die Software, sondern von Nutzer*innen ausgeführt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl &#039;&#039;Schenk&#039;&#039;, LTZ 2025, 184 (III. und IV.).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Dabei wird insbesondere argumentiert, dass bei reiner Übermittlung fehlerhafter Informationen durch eine Software keine Haftung eintreten sollte, sehr wohl allerdings im Fall, dass die Software fehlerhafte Informationen selbst erzeugt (wie etwa eine Diagnose oder Behandlung durch eine Software als Medizinprodukt).&amp;lt;ref name=&quot;:3&quot;&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl erneut &#039;&#039;Schenk&#039;&#039;, LTZ 2025, 184 (IV.); &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (253 f mwN); vgl tendenziell noch differenzierter dabei: &#039;&#039;Thöne&#039;&#039;, MMR 2025, 408 (411 f mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Artikel 7 Absatz 2 PHRL neu regelt in der Folge, dass sämtliche Umstände bei dieser Beurteilung Berücksichtigung finden müssen und zählt dazu einige Aspekte auf, wie auch etwa die &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;einschlägigen Anforderungen an die Produktsicherheit, einschließlich sicherheitsrelevanter Cybersicherheitsanforderungen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Buchstabe f). Dazu ist allerdings anzumerken, dass die Fehlerhaftigkeit des Produkts &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vermutet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden soll, wenn der Kläger nachweist, dass das Produkt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;u&amp;gt;verbindliche&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Produktsicherheitsanforderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gemäß Unions- oder nationalem Recht nicht erfüllt, sofern diese den Schutz vor dem Risiko des Schadens, den die geschädigte Person erlitten hat, gewährleisten sollen (Artikel 10 Ansatz 2 Buchstabe b PHRL neu). Siehe weiters noch unter [[KI-Haftungsregelungen#AI Act und PHRL neu|Synergien; AI Act und PHRL neu]]. &amp;lt;mark&amp;gt;In der Aufzählung von Artikel 7 Absatz 2 PHRL neu finden sich zudem auch „&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen der Fähigkeit des Produkts, nach seinem Inverkehrbringen oder seiner Inbetriebnahme weiter zu lernen oder neue Funktionen zu erwerben, auf das Produkt&amp;#039;&amp;#039;“ (Buchstabe c), was insbesondere in Hinblick auf KI zu sehen sein dürfte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Ebers&amp;#039;&amp;#039;, KIR 2025, 252 (256) unter anderem mit Verweis auf Erwägungsgrund 32 PHRL neu; vgl auch &amp;#039;&amp;#039;Schucht&amp;#039;&amp;#039;, Die neue EU-Produkthaftungsrichtlinie 2024/2853, https://www.ibf-solutions.com/fachbeitraege/news-zur-eu-produkthaftungsrichtlinie (abgerufen am 4. 12. 2025); grundlegend zu &amp;#039;&amp;#039;lernenden Systemen&amp;#039;&amp;#039; im Zusammenhang mit dem deutschen Entwurf zur neuen Produkthaftung vgl weiters &amp;#039;&amp;#039;Hoeren/Pinelli,&amp;#039;&amp;#039; MMR 2025, 767 (767).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem erscheinen Überlegungen zum &amp;#039;&amp;#039;vernünftigerweise vorhersehbaren Gebrauch&amp;#039;&amp;#039; (Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe b PHRL neu), etwa vor dem Hintergrund der weitreichenden Einsatzmöglichkeiten von KI-Chatbots bedeutsam.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Schenk&amp;#039;&amp;#039;, LTZ 2025, 184 (V.1.); weiters zu im Zusammenhang mit Software relevanten Aspekten: &amp;#039;&amp;#039;Weiler/Bell/Wilkens&amp;#039;&amp;#039;, RIW 2025, 1 (3 mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine wichtige Voraussetzung für die Haftung ist die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fehlerhaftigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eines Produkts bzw einer Komponente&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl im Detail Artikeln 5, 6, 7 und 8 PHRL neu, wobei insbesondere anzumerken ist, dass der Wortlaut von Artikel 5, worin der Schadenersatzanspruch grundlegend statuiert wird, nur auf &amp;#039;&amp;#039;fehlerhafte Produkte&amp;#039;&amp;#039; und nicht auch &amp;#039;&amp;#039;fehlerhafte Komponenten&amp;#039;&amp;#039; Bezug nimmt.&amp;lt;/ref&amp;gt;), die in Artikel 7 PHRL neu in Hinblick auf Produkte&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Komponenten&amp;#039;&amp;#039; finden dabei wiederum grundsätzlich keine Erwähnung.&amp;lt;/ref&amp;gt; prinzipiell damit umschrieben wird, dass das Produkt &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;nicht die Sicherheit bietet&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;, die Personen erwarten dürfen oder die von Unions- oder nationalem Recht gefordert wird. Artikel 7 Absatz 2 PHRL neu regelt in der Folge, dass sämtliche Umstände bei dieser Beurteilung Berücksichtigung finden müssen und zählt dazu einige Aspekte auf, wie auch etwa die &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;einschlägigen Anforderungen an die Produktsicherheit, einschließlich sicherheitsrelevanter Cybersicherheitsanforderungen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Buchstabe f). Dazu ist allerdings anzumerken, dass die Fehlerhaftigkeit des Produkts &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vermutet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden soll, wenn der Kläger nachweist, dass das Produkt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;u&amp;gt;verbindliche&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Produktsicherheitsanforderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gemäß Unions- oder nationalem Recht nicht erfüllt, sofern diese den Schutz vor dem Risiko des Schadens, den die geschädigte Person erlitten hat, gewährleisten sollen (Artikel 10 Ansatz 2 Buchstabe b PHRL neu). Siehe weiters noch unter [[KI-Haftungsregelungen#AI Act und PHRL neu|Synergien; AI Act und PHRL neu]]. &amp;lt;mark&amp;gt;In der Aufzählung von Artikel 7 Absatz 2 PHRL neu finden sich zudem auch „&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen der Fähigkeit des Produkts, nach seinem Inverkehrbringen oder seiner Inbetriebnahme weiter zu lernen oder neue Funktionen zu erwerben, auf das Produkt&amp;#039;&amp;#039;“ (Buchstabe c), was insbesondere in Hinblick auf KI zu sehen sein dürfte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Ebers&amp;#039;&amp;#039;, KIR 2025, 252 (256) unter anderem mit Verweis auf Erwägungsgrund 32 PHRL neu; vgl auch &amp;#039;&amp;#039;Schucht&amp;#039;&amp;#039;, Die neue EU-Produkthaftungsrichtlinie 2024/2853, https://www.ibf-solutions.com/fachbeitraege/news-zur-eu-produkthaftungsrichtlinie (abgerufen am 4. 12. 2025); grundlegend zu &amp;#039;&amp;#039;lernenden Systemen&amp;#039;&amp;#039; im Zusammenhang mit dem deutschen Entwurf zur neuen Produkthaftung vgl weiters &amp;#039;&amp;#039;Hoeren/Pinelli,&amp;#039;&amp;#039; MMR 2025, 767 (767).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem erscheinen Überlegungen zum &amp;#039;&amp;#039;vernünftigerweise vorhersehbaren Gebrauch&amp;#039;&amp;#039; (Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe b PHRL neu), etwa vor dem Hintergrund der weitreichenden Einsatzmöglichkeiten von KI-Chatbots bedeutsam.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Schenk&amp;#039;&amp;#039;, LTZ 2025, 184 (V.1.); weiters zu im Zusammenhang mit Software relevanten Aspekten: &amp;#039;&amp;#039;Weiler/Bell/Wilkens&amp;#039;&amp;#039;, RIW 2025, 1 (3 mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>PP</name></author>
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		<title>PP: /* Neuer Produktbegriff und grundlegender Regelungsgegenstand */</title>
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		<updated>2026-02-25T13:36:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Neuer Produktbegriff und grundlegender Regelungsgegenstand&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 25. Februar 2026, 13:36 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l88&quot;&gt;Zeile 88:&lt;/td&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Trotz der Neufassung des Produktbegriffs ergeben sich allerdings Auslegungsfragen hinsichtlich der Anwendbarkeit der PHRL neu. So soll im Rahmen der PHRL neu in gewisser Weise prinzipiell auch für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Komponenten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehaftet werden (vgl im Detail insbesondere Artikel 8 Absatz 1, Artikel 11 PHRL neu), worunter körperliche oder nicht-körperliche Gegenstände, Rohstoffe oder verbundene Dienste verstanden werden, die in ein Produkt integriert oder damit verbunden sind (Artikel 4 Ziffer 4 PHRL neu). Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;verbundenen Diensten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind digitale Dienste gemeint, welche derart in ein Produkt integriert oder mit diesem verbunden sind, dass dieses ohne sie (eine oder mehrere seiner) Funktionen nicht erfüllen könnte (Artikel 4 Ziffer 3 PHRL neu). Dies ist vor allem deswegen relevant, weil nach Erwägungsgrund 17 PHRL neu prinzipiell &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dienstleistungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; per se nicht von der Richtlinie umfasst sein sollten. Daher könnten sich in der Folge voraussichtlich schwierige Abgrenzungsfragen, insbesondere in Hinblick auf den entsprechenden Einfluss auf die Funktionsweise des Produkts, stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl zum Entwurfsstadium im Zusammenhang mit &amp;#039;&amp;#039;digitalisierten Wissensinhalten&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Handig&amp;#039;&amp;#039;, Produkthaftung refurbished – Vorschlag der Kommission für eine neue ProdukthaftungsRL, ecolex 2023/107 (196 f); vgl grundlegend dazu insbesondere auch Erwägungsgrund 17 PHRL neu&amp;lt;mark&amp;gt;; vgl zur Problematik im Allgemeinen weiters: &amp;#039;&amp;#039;Weiler/Bell/Wilkens&amp;#039;&amp;#039;, RIW 2025, 1 (2) sowie &amp;#039;&amp;#039;Ebers&amp;#039;&amp;#039;, KIR 2025, 252 (254).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Dem Grunde nach ähnlich verhält sich dies bei der Abgrenzung zwischen (Software-)Produkten und verbundenen Diensten, bei der insbesondere die Frage nach der Relevanz für die Funktionsfähigkeit des gesamten Produkts bedeutsam sein könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Schenk&amp;#039;&amp;#039;, Produkthaftung für falsche KI-Antworten nach der neuen Produkthaftungs-RL?, LTZ 2025, 184 (II.2.) mit Darstellung eines entsprechenden Auslegungsansatzes, wonach das Herstellen oder Entfallenlassen der &amp;quot;Funktionsfähigkeit des &amp;#039;&amp;#039;gesamten Produktes als solches&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; schon ein eigenständiges Produkt bedeuten sollte; siehe dabei weiterführend auch ad potenzielle Informationshaftung im Zusammenhang mit verbundenen Diensten: &amp;#039;&amp;#039;derselbe&amp;#039;&amp;#039; (VI.).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Trotz der Neufassung des Produktbegriffs ergeben sich allerdings Auslegungsfragen hinsichtlich der Anwendbarkeit der PHRL neu. So soll im Rahmen der PHRL neu in gewisser Weise prinzipiell auch für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Komponenten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehaftet werden (vgl im Detail insbesondere Artikel 8 Absatz 1, Artikel 11 PHRL neu), worunter körperliche oder nicht-körperliche Gegenstände, Rohstoffe oder verbundene Dienste verstanden werden, die in ein Produkt integriert oder damit verbunden sind (Artikel 4 Ziffer 4 PHRL neu). Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;verbundenen Diensten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind digitale Dienste gemeint, welche derart in ein Produkt integriert oder mit diesem verbunden sind, dass dieses ohne sie (eine oder mehrere seiner) Funktionen nicht erfüllen könnte (Artikel 4 Ziffer 3 PHRL neu). Dies ist vor allem deswegen relevant, weil nach Erwägungsgrund 17 PHRL neu prinzipiell &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dienstleistungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; per se nicht von der Richtlinie umfasst sein sollten. Daher könnten sich in der Folge voraussichtlich schwierige Abgrenzungsfragen, insbesondere in Hinblick auf den entsprechenden Einfluss auf die Funktionsweise des Produkts, stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl zum Entwurfsstadium im Zusammenhang mit &amp;#039;&amp;#039;digitalisierten Wissensinhalten&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Handig&amp;#039;&amp;#039;, Produkthaftung refurbished – Vorschlag der Kommission für eine neue ProdukthaftungsRL, ecolex 2023/107 (196 f); vgl grundlegend dazu insbesondere auch Erwägungsgrund 17 PHRL neu&amp;lt;mark&amp;gt;; vgl zur Problematik im Allgemeinen weiters: &amp;#039;&amp;#039;Weiler/Bell/Wilkens&amp;#039;&amp;#039;, RIW 2025, 1 (2) sowie &amp;#039;&amp;#039;Ebers&amp;#039;&amp;#039;, KIR 2025, 252 (254).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Dem Grunde nach ähnlich verhält sich dies bei der Abgrenzung zwischen (Software-)Produkten und verbundenen Diensten, bei der insbesondere die Frage nach der Relevanz für die Funktionsfähigkeit des gesamten Produkts bedeutsam sein könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Schenk&amp;#039;&amp;#039;, Produkthaftung für falsche KI-Antworten nach der neuen Produkthaftungs-RL?, LTZ 2025, 184 (II.2.) mit Darstellung eines entsprechenden Auslegungsansatzes, wonach das Herstellen oder Entfallenlassen der &amp;quot;Funktionsfähigkeit des &amp;#039;&amp;#039;gesamten Produktes als solches&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; schon ein eigenständiges Produkt bedeuten sollte; siehe dabei weiterführend auch ad potenzielle Informationshaftung im Zusammenhang mit verbundenen Diensten: &amp;#039;&amp;#039;derselbe&amp;#039;&amp;#039; (VI.).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Daraus könnten sich demnach wiederum Abgrenzungsfragen in Hinblick auf &#039;&#039;&#039;Dienstleistungen&#039;&#039;&#039; ergeben, die mit Software verbunden sind.&amp;lt;mark&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl auch etwa &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (254 mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt; Außerdem sollen &#039;&#039;digitale Dateien&#039;&#039; laut Erwägungsgrund 16 PHRL neu per se keine &#039;&#039;Produkte&#039;&#039; darstellen (abgesehen von gewissen &#039;&#039;digitale Konstruktionsunterlagen&#039;&#039;).  Weiters sollen laut Erwägungsgrund 13 PHRL neu auch &#039;&#039;Informationen&#039;&#039; nicht als &#039;&#039;Produkt&#039;&#039; zu sehen sein. Die Produkthaftungsregelungen sollten demnach „&#039;&#039;nicht für den Inhalt digitaler Dateien wie Mediendateien oder E-Books oder den reinen Quellcode von Software gelten&#039;&#039;“. In dem Zusammenhang scheint in der Folge &amp;lt;mark&amp;gt;einerseits&amp;lt;/mark&amp;gt; überlegenswert, inwieweit das auch &#039;&#039;&#039;Komponenten&#039;&#039;&#039; betreffen soll, also inwiefern etwa Sourcecode, oder auch Trainingsdaten für eine KI, eine (fehlerhafte) Komponente eines Softwareprodukts darstellen könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Einerseits könnte ein &#039;&#039;in das Produkt integrierter&#039;&#039; &#039;&#039;nicht-körperlicher Gegenstand&#039;&#039; vorliegen, wobei Erwägungsgrund 20 PHRL neu implizit immerhin etwa Daten, wie ursprünglich auf einer Festplatte gespeicherte digitale Dateien, als &#039;&#039;nicht-körperliche Vermögensgegenstände&#039;&#039; sieht; andererseits könnte (bei entsprechendem Einfluss auf die Produkt-Funktion) uU auch ein verbundener Dienst darin gesehen werden, wie im Fall der in ErwGr 17 PHRL neu referenzierten &#039;&#039;kontinuierlichen Bereitstellung von Verkehrsdaten in einem Navigationssystem&#039;&#039;&amp;lt;/mark&amp;gt;; vgl zum Entwurfsstadium im Zusammenhang mit digitalisierten Wissensinhalten erneut auch &#039;&#039;Handig&#039;&#039;, Produkthaftung refurbished – Vorschlag der Kommission für eine neue ProdukthaftungsRL, ecolex 2023/107 (196 f).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Zudem wird in der Literatur dabei auch in Frage gestellt, wann bei fehlerhaften Informationen als Output von Software bzw KI eine Haftung eintritt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (253 f mwN); vgl grundlegend auch &#039;&#039;Thöne&#039;&#039;, MMR 2025, 408 (411 f mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, insbesondere wenn die Schädigung (basierend auf solch einem Output) nicht direkt durch die Software, sondern von Nutzer*innen ausgeführt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl &#039;&#039;Schenk&#039;&#039;, LTZ 2025, 184 (III. und IV.).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Dabei wird insbesondere argumentiert, dass bei reiner Übermittlung fehlerhafter Informationen durch eine Software keine Haftung eintreten sollte, sehr wohl allerdings im Fall, dass die Software fehlerhafte Informationen selbst erzeugt (wie etwa eine Diagnose oder Behandlung durch eine Software als Medizinprodukt).&amp;lt;ref name=&quot;:3&quot;&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl erneut &#039;&#039;Schenk&#039;&#039;, LTZ 2025, 184 (IV.); &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (253 f mwN); vgl tendenziell noch differenzierter dabei: &#039;&#039;Thöne&#039;&#039;, MMR 2025, 408 (411 f mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zudem wird in Erwägungsgrund 13 PHRL neu in Bezug auf Software wiederum angemerkt, dass diese „&#039;&#039;unabhängig von der Art ihrer Bereitstellung oder Nutzung&#039;&#039;“, demnach „&#039;&#039;unabhängig davon, ob die Software auf einem Gerät gespeichert oder über ein Kommunikationsnetz oder Cloud-Technologien abgerufen oder durch ein Software-as-a-Service-Modell bereitgestellt wird&#039;&#039;“ als &#039;&#039;Produkt&#039;&#039; erfasst sein sollte. Daraus könnten sich demnach wiederum Abgrenzungsfragen in Hinblick auf &#039;&#039;&#039;Dienstleistungen&#039;&#039;&#039; ergeben, die mit Software verbunden sind.&amp;lt;mark&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl auch etwa &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (254 mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt; Außerdem sollen &#039;&#039;digitale Dateien&#039;&#039; laut Erwägungsgrund 16 PHRL neu per se keine &#039;&#039;Produkte&#039;&#039; darstellen (abgesehen von gewissen &#039;&#039;digitale Konstruktionsunterlagen&#039;&#039;).  Weiters sollen laut Erwägungsgrund 13 PHRL neu auch &#039;&#039;Informationen&#039;&#039; nicht als &#039;&#039;Produkt&#039;&#039; zu sehen sein. Die Produkthaftungsregelungen sollten demnach „&#039;&#039;nicht für den Inhalt digitaler Dateien wie Mediendateien oder E-Books oder den reinen Quellcode von Software gelten&#039;&#039;“. In dem Zusammenhang scheint in der Folge &amp;lt;mark&amp;gt;einerseits&amp;lt;/mark&amp;gt; überlegenswert, inwieweit das auch &#039;&#039;&#039;Komponenten&#039;&#039;&#039; betreffen soll, also inwiefern etwa Sourcecode, oder auch Trainingsdaten für eine KI, eine (fehlerhafte) Komponente eines Softwareprodukts darstellen könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Einerseits könnte ein &#039;&#039;in das Produkt integrierter&#039;&#039; &#039;&#039;nicht-körperlicher Gegenstand&#039;&#039; vorliegen, wobei Erwägungsgrund 20 PHRL neu implizit immerhin etwa Daten, wie ursprünglich auf einer Festplatte gespeicherte digitale Dateien, als &#039;&#039;nicht-körperliche Vermögensgegenstände&#039;&#039; sieht; andererseits könnte (bei entsprechendem Einfluss auf die Produkt-Funktion) uU auch ein verbundener Dienst darin gesehen werden, wie im Fall der in ErwGr 17 PHRL neu referenzierten &#039;&#039;kontinuierlichen Bereitstellung von Verkehrsdaten in einem Navigationssystem&#039;&#039;&amp;lt;/mark&amp;gt;; vgl zum Entwurfsstadium im Zusammenhang mit digitalisierten Wissensinhalten erneut auch &#039;&#039;Handig&#039;&#039;, Produkthaftung refurbished – Vorschlag der Kommission für eine neue ProdukthaftungsRL, ecolex 2023/107 (196 f&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;); Aktuell scheint umstritten zu sein, ob Trainingsdaten von der PHRL neu umfasst sind, wobei zumindest eine Ansicht diese eher als Informationen sieht und eine andere als &#039;&#039;verbundene Dienste&#039;&#039; bzw &#039;&#039;Komponenten&#039;&#039;: siehe &#039;&#039;Humer&#039;&#039;, KI-Trainingsdaten – eine haftungsrechtliche Einordnung, ZIIR  2024, 144 (149 mwN&lt;/ins&gt;).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Zudem wird in der Literatur dabei auch in Frage gestellt, wann bei fehlerhaften Informationen als Output von Software bzw KI eine Haftung eintritt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (253 f mwN); vgl grundlegend auch &#039;&#039;Thöne&#039;&#039;, MMR 2025, 408 (411 f mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, insbesondere wenn die Schädigung (basierend auf solch einem Output) nicht direkt durch die Software, sondern von Nutzer*innen ausgeführt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl &#039;&#039;Schenk&#039;&#039;, LTZ 2025, 184 (III. und IV.).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Dabei wird insbesondere argumentiert, dass bei reiner Übermittlung fehlerhafter Informationen durch eine Software keine Haftung eintreten sollte, sehr wohl allerdings im Fall, dass die Software fehlerhafte Informationen selbst erzeugt (wie etwa eine Diagnose oder Behandlung durch eine Software als Medizinprodukt).&amp;lt;ref name=&quot;:3&quot;&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl erneut &#039;&#039;Schenk&#039;&#039;, LTZ 2025, 184 (IV.); &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (253 f mwN); vgl tendenziell noch differenzierter dabei: &#039;&#039;Thöne&#039;&#039;, MMR 2025, 408 (411 f mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Artikel 7 Absatz 2 PHRL neu regelt in der Folge, dass sämtliche Umstände bei dieser Beurteilung Berücksichtigung finden müssen und zählt dazu einige Aspekte auf, wie auch etwa die &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;einschlägigen Anforderungen an die Produktsicherheit, einschließlich sicherheitsrelevanter Cybersicherheitsanforderungen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Buchstabe f). Dazu ist allerdings anzumerken, dass die Fehlerhaftigkeit des Produkts &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vermutet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden soll, wenn der Kläger nachweist, dass das Produkt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;u&amp;gt;verbindliche&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Produktsicherheitsanforderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gemäß Unions- oder nationalem Recht nicht erfüllt, sofern diese den Schutz vor dem Risiko des Schadens, den die geschädigte Person erlitten hat, gewährleisten sollen (Artikel 10 Ansatz 2 Buchstabe b PHRL neu). Siehe weiters noch unter [[KI-Haftungsregelungen#AI Act und PHRL neu|Synergien; AI Act und PHRL neu]]. &amp;lt;mark&amp;gt;In der Aufzählung von Artikel 7 Absatz 2 PHRL neu finden sich zudem auch „&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen der Fähigkeit des Produkts, nach seinem Inverkehrbringen oder seiner Inbetriebnahme weiter zu lernen oder neue Funktionen zu erwerben, auf das Produkt&amp;#039;&amp;#039;“ (Buchstabe c), was insbesondere in Hinblick auf KI zu sehen sein dürfte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Ebers&amp;#039;&amp;#039;, KIR 2025, 252 (256) unter anderem mit Verweis auf Erwägungsgrund 32 PHRL neu; vgl auch &amp;#039;&amp;#039;Schucht&amp;#039;&amp;#039;, Die neue EU-Produkthaftungsrichtlinie 2024/2853, https://www.ibf-solutions.com/fachbeitraege/news-zur-eu-produkthaftungsrichtlinie (abgerufen am 4. 12. 2025); grundlegend zu &amp;#039;&amp;#039;lernenden Systemen&amp;#039;&amp;#039; im Zusammenhang mit dem deutschen Entwurf zur neuen Produkthaftung vgl weiters &amp;#039;&amp;#039;Hoeren/Pinelli,&amp;#039;&amp;#039; MMR 2025, 767 (767).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem erscheinen Überlegungen zum &amp;#039;&amp;#039;vernünftigerweise vorhersehbaren Gebrauch&amp;#039;&amp;#039; (Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe b PHRL neu), etwa vor dem Hintergrund der weitreichenden Einsatzmöglichkeiten von KI-Chatbots bedeutsam.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Schenk&amp;#039;&amp;#039;, LTZ 2025, 184 (V.1.); weiters zu im Zusammenhang mit Software relevanten Aspekten: &amp;#039;&amp;#039;Weiler/Bell/Wilkens&amp;#039;&amp;#039;, RIW 2025, 1 (3 mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine wichtige Voraussetzung für die Haftung ist die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fehlerhaftigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eines Produkts bzw einer Komponente&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl im Detail Artikeln 5, 6, 7 und 8 PHRL neu, wobei insbesondere anzumerken ist, dass der Wortlaut von Artikel 5, worin der Schadenersatzanspruch grundlegend statuiert wird, nur auf &amp;#039;&amp;#039;fehlerhafte Produkte&amp;#039;&amp;#039; und nicht auch &amp;#039;&amp;#039;fehlerhafte Komponenten&amp;#039;&amp;#039; Bezug nimmt.&amp;lt;/ref&amp;gt;), die in Artikel 7 PHRL neu in Hinblick auf Produkte&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Komponenten&amp;#039;&amp;#039; finden dabei wiederum grundsätzlich keine Erwähnung.&amp;lt;/ref&amp;gt; prinzipiell damit umschrieben wird, dass das Produkt &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;nicht die Sicherheit bietet&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;, die Personen erwarten dürfen oder die von Unions- oder nationalem Recht gefordert wird. Artikel 7 Absatz 2 PHRL neu regelt in der Folge, dass sämtliche Umstände bei dieser Beurteilung Berücksichtigung finden müssen und zählt dazu einige Aspekte auf, wie auch etwa die &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;einschlägigen Anforderungen an die Produktsicherheit, einschließlich sicherheitsrelevanter Cybersicherheitsanforderungen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Buchstabe f). Dazu ist allerdings anzumerken, dass die Fehlerhaftigkeit des Produkts &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vermutet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden soll, wenn der Kläger nachweist, dass das Produkt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;u&amp;gt;verbindliche&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Produktsicherheitsanforderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gemäß Unions- oder nationalem Recht nicht erfüllt, sofern diese den Schutz vor dem Risiko des Schadens, den die geschädigte Person erlitten hat, gewährleisten sollen (Artikel 10 Ansatz 2 Buchstabe b PHRL neu). Siehe weiters noch unter [[KI-Haftungsregelungen#AI Act und PHRL neu|Synergien; AI Act und PHRL neu]]. &amp;lt;mark&amp;gt;In der Aufzählung von Artikel 7 Absatz 2 PHRL neu finden sich zudem auch „&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen der Fähigkeit des Produkts, nach seinem Inverkehrbringen oder seiner Inbetriebnahme weiter zu lernen oder neue Funktionen zu erwerben, auf das Produkt&amp;#039;&amp;#039;“ (Buchstabe c), was insbesondere in Hinblick auf KI zu sehen sein dürfte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Ebers&amp;#039;&amp;#039;, KIR 2025, 252 (256) unter anderem mit Verweis auf Erwägungsgrund 32 PHRL neu; vgl auch &amp;#039;&amp;#039;Schucht&amp;#039;&amp;#039;, Die neue EU-Produkthaftungsrichtlinie 2024/2853, https://www.ibf-solutions.com/fachbeitraege/news-zur-eu-produkthaftungsrichtlinie (abgerufen am 4. 12. 2025); grundlegend zu &amp;#039;&amp;#039;lernenden Systemen&amp;#039;&amp;#039; im Zusammenhang mit dem deutschen Entwurf zur neuen Produkthaftung vgl weiters &amp;#039;&amp;#039;Hoeren/Pinelli,&amp;#039;&amp;#039; MMR 2025, 767 (767).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem erscheinen Überlegungen zum &amp;#039;&amp;#039;vernünftigerweise vorhersehbaren Gebrauch&amp;#039;&amp;#039; (Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe b PHRL neu), etwa vor dem Hintergrund der weitreichenden Einsatzmöglichkeiten von KI-Chatbots bedeutsam.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Schenk&amp;#039;&amp;#039;, LTZ 2025, 184 (V.1.); weiters zu im Zusammenhang mit Software relevanten Aspekten: &amp;#039;&amp;#039;Weiler/Bell/Wilkens&amp;#039;&amp;#039;, RIW 2025, 1 (3 mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>PP</name></author>
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		<title>PP: /* Neuer Produktbegriff und grundlegender Regelungsgegenstand */</title>
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		<updated>2026-01-28T10:32:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Neuer Produktbegriff und grundlegender Regelungsgegenstand&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 28. Januar 2026, 10:32 Uhr&lt;/td&gt;
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Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;verbundenen Diensten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind digitale Dienste gemeint, welche derart in ein Produkt integriert oder mit diesem verbunden sind, dass dieses ohne sie (eine oder mehrere seiner) Funktionen nicht erfüllen könnte (Artikel 4 Ziffer 3 PHRL neu). Dies ist vor allem deswegen relevant, weil nach Erwägungsgrund 17 PHRL neu prinzipiell &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dienstleistungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; per se nicht von der Richtlinie umfasst sein sollten. Daher könnten sich in der Folge voraussichtlich schwierige Abgrenzungsfragen, insbesondere in Hinblick auf den entsprechenden Einfluss auf die Funktionsweise des Produkts, stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl zum Entwurfsstadium im Zusammenhang mit &amp;#039;&amp;#039;digitalisierten Wissensinhalten&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Handig&amp;#039;&amp;#039;, Produkthaftung refurbished – Vorschlag der Kommission für eine neue ProdukthaftungsRL, ecolex 2023/107 (196 f); vgl grundlegend dazu insbesondere auch Erwägungsgrund 17 PHRL neu&amp;lt;mark&amp;gt;; vgl zur Problematik im Allgemeinen weiters: &amp;#039;&amp;#039;Weiler/Bell/Wilkens&amp;#039;&amp;#039;, RIW 2025, 1 (2) sowie &amp;#039;&amp;#039;Ebers&amp;#039;&amp;#039;, KIR 2025, 252 (254).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Dem Grunde nach ähnlich verhält sich dies bei der Abgrenzung zwischen (Software-)Produkten und verbundenen Diensten, bei der insbesondere die Frage nach der Relevanz für die Funktionsfähigkeit des gesamten Produkts bedeutsam sein könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Schenk&amp;#039;&amp;#039;, Produkthaftung für falsche KI-Antworten nach der neuen Produkthaftungs-RL?, LTZ 2025, 184 (II.2.) mit Darstellung eines entsprechenden Auslegungsansatzes, wonach das Herstellen oder Entfallenlassen der &amp;quot;Funktionsfähigkeit des &amp;#039;&amp;#039;gesamten Produktes als solches&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; schon ein eigenständiges Produkt bedeuten sollte; siehe dabei weiterführend auch ad potenzielle Informationshaftung im Zusammenhang mit verbundenen Diensten: &amp;#039;&amp;#039;derselbe&amp;#039;&amp;#039; (VI.).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Trotz der Neufassung des Produktbegriffs ergeben sich allerdings Auslegungsfragen hinsichtlich der Anwendbarkeit der PHRL neu. So soll im Rahmen der PHRL neu in gewisser Weise prinzipiell auch für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Komponenten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehaftet werden (vgl im Detail insbesondere Artikel 8 Absatz 1, Artikel 11 PHRL neu), worunter körperliche oder nicht-körperliche Gegenstände, Rohstoffe oder verbundene Dienste verstanden werden, die in ein Produkt integriert oder damit verbunden sind (Artikel 4 Ziffer 4 PHRL neu). Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;verbundenen Diensten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind digitale Dienste gemeint, welche derart in ein Produkt integriert oder mit diesem verbunden sind, dass dieses ohne sie (eine oder mehrere seiner) Funktionen nicht erfüllen könnte (Artikel 4 Ziffer 3 PHRL neu). Dies ist vor allem deswegen relevant, weil nach Erwägungsgrund 17 PHRL neu prinzipiell &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dienstleistungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; per se nicht von der Richtlinie umfasst sein sollten. Daher könnten sich in der Folge voraussichtlich schwierige Abgrenzungsfragen, insbesondere in Hinblick auf den entsprechenden Einfluss auf die Funktionsweise des Produkts, stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl zum Entwurfsstadium im Zusammenhang mit &amp;#039;&amp;#039;digitalisierten Wissensinhalten&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Handig&amp;#039;&amp;#039;, Produkthaftung refurbished – Vorschlag der Kommission für eine neue ProdukthaftungsRL, ecolex 2023/107 (196 f); vgl grundlegend dazu insbesondere auch Erwägungsgrund 17 PHRL neu&amp;lt;mark&amp;gt;; vgl zur Problematik im Allgemeinen weiters: &amp;#039;&amp;#039;Weiler/Bell/Wilkens&amp;#039;&amp;#039;, RIW 2025, 1 (2) sowie &amp;#039;&amp;#039;Ebers&amp;#039;&amp;#039;, KIR 2025, 252 (254).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Dem Grunde nach ähnlich verhält sich dies bei der Abgrenzung zwischen (Software-)Produkten und verbundenen Diensten, bei der insbesondere die Frage nach der Relevanz für die Funktionsfähigkeit des gesamten Produkts bedeutsam sein könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Schenk&amp;#039;&amp;#039;, Produkthaftung für falsche KI-Antworten nach der neuen Produkthaftungs-RL?, LTZ 2025, 184 (II.2.) mit Darstellung eines entsprechenden Auslegungsansatzes, wonach das Herstellen oder Entfallenlassen der &amp;quot;Funktionsfähigkeit des &amp;#039;&amp;#039;gesamten Produktes als solches&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; schon ein eigenständiges Produkt bedeuten sollte; siehe dabei weiterführend auch ad potenzielle Informationshaftung im Zusammenhang mit verbundenen Diensten: &amp;#039;&amp;#039;derselbe&amp;#039;&amp;#039; (VI.).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zudem wird in Erwägungsgrund 13 PHRL neu in Bezug auf Software wiederum angemerkt, dass diese „&#039;&#039;unabhängig von der Art ihrer Bereitstellung oder Nutzung&#039;&#039;“, demnach „&#039;&#039;unabhängig davon, ob die Software auf einem Gerät gespeichert oder über ein Kommunikationsnetz oder Cloud-Technologien abgerufen oder durch ein Software-as-a-Service-Modell bereitgestellt wird&#039;&#039;“ als &#039;&#039;Produkt&#039;&#039; erfasst sein sollte. Daraus könnten sich demnach wiederum Abgrenzungsfragen in Hinblick auf &#039;&#039;&#039;Dienstleistungen&#039;&#039;&#039; ergeben, die mit Software verbunden sind.&amp;lt;mark&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl auch etwa &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (254 mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt; Außerdem sollen &#039;&#039;digitale Dateien&#039;&#039; laut Erwägungsgrund 16 PHRL neu per se keine &#039;&#039;Produkte&#039;&#039; darstellen (abgesehen von gewissen &#039;&#039;digitale Konstruktionsunterlagen&#039;&#039;).  Weiters sollen laut Erwägungsgrund 13 PHRL neu auch &#039;&#039;Informationen&#039;&#039; nicht als &#039;&#039;Produkt&#039;&#039; zu sehen sein. Die Produkthaftungsregelungen sollten demnach „&#039;&#039;nicht für den Inhalt digitaler Dateien wie Mediendateien oder E-Books oder den reinen Quellcode von Software gelten&#039;&#039;“. In dem Zusammenhang scheint in der Folge &amp;lt;mark&amp;gt;einerseits&amp;lt;/mark&amp;gt; überlegenswert, inwieweit das auch &#039;&#039;&#039;Komponenten&#039;&#039;&#039; betreffen soll, also inwiefern etwa Sourcecode, oder auch Trainingsdaten für eine KI, eine (fehlerhafte) Komponente eines Softwareprodukts darstellen könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Einerseits könnte ein &#039;&#039;in das Produkt integrierter&#039;&#039; &#039;&#039;nicht-körperlicher Gegenstand&#039;&#039; vorliegen, wobei Erwägungsgrund 20 PHRL neu implizit immerhin etwa Daten, wie ursprünglich auf einer Festplatte gespeicherte digitale Dateien, als &#039;&#039;nicht-körperliche Vermögensgegenstände&#039;&#039; sieht; andererseits könnte &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;darin &lt;/del&gt;uU auch ein verbundener Dienst gesehen werden, wie im Fall der in ErwGr 17 PHRL neu referenzierten &#039;&#039;kontinuierlichen Bereitstellung von Verkehrsdaten in einem Navigationssystem&#039;&#039;&amp;lt;/mark&amp;gt;; vgl zum Entwurfsstadium im Zusammenhang mit digitalisierten Wissensinhalten erneut auch &#039;&#039;Handig&#039;&#039;, Produkthaftung refurbished – Vorschlag der Kommission für eine neue ProdukthaftungsRL, ecolex 2023/107 (196 f).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Zudem wird in der Literatur dabei auch in Frage gestellt, wann bei fehlerhaften Informationen als Output von Software bzw KI eine Haftung eintritt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (253 f mwN); vgl grundlegend auch &#039;&#039;Thöne&#039;&#039;, MMR 2025, 408 (411 f mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, insbesondere wenn die Schädigung (basierend auf solch einem Output) nicht direkt durch die Software, sondern von Nutzer*innen ausgeführt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl &#039;&#039;Schenk&#039;&#039;, LTZ 2025, 184 (III. und IV.).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Dabei wird insbesondere argumentiert, dass bei reiner Übermittlung fehlerhafter Informationen durch eine Software keine Haftung eintreten sollte, sehr wohl allerdings im Fall, dass die Software fehlerhafte Informationen selbst erzeugt (wie etwa eine Diagnose oder Behandlung durch eine Software als Medizinprodukt).&amp;lt;ref name=&quot;:3&quot;&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl erneut &#039;&#039;Schenk&#039;&#039;, LTZ 2025, 184 (IV.); &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (253 f mwN); vgl tendenziell noch differenzierter dabei: &#039;&#039;Thöne&#039;&#039;, MMR 2025, 408 (411 f mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zudem wird in Erwägungsgrund 13 PHRL neu in Bezug auf Software wiederum angemerkt, dass diese „&#039;&#039;unabhängig von der Art ihrer Bereitstellung oder Nutzung&#039;&#039;“, demnach „&#039;&#039;unabhängig davon, ob die Software auf einem Gerät gespeichert oder über ein Kommunikationsnetz oder Cloud-Technologien abgerufen oder durch ein Software-as-a-Service-Modell bereitgestellt wird&#039;&#039;“ als &#039;&#039;Produkt&#039;&#039; erfasst sein sollte. Daraus könnten sich demnach wiederum Abgrenzungsfragen in Hinblick auf &#039;&#039;&#039;Dienstleistungen&#039;&#039;&#039; ergeben, die mit Software verbunden sind.&amp;lt;mark&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl auch etwa &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (254 mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt; Außerdem sollen &#039;&#039;digitale Dateien&#039;&#039; laut Erwägungsgrund 16 PHRL neu per se keine &#039;&#039;Produkte&#039;&#039; darstellen (abgesehen von gewissen &#039;&#039;digitale Konstruktionsunterlagen&#039;&#039;).  Weiters sollen laut Erwägungsgrund 13 PHRL neu auch &#039;&#039;Informationen&#039;&#039; nicht als &#039;&#039;Produkt&#039;&#039; zu sehen sein. Die Produkthaftungsregelungen sollten demnach „&#039;&#039;nicht für den Inhalt digitaler Dateien wie Mediendateien oder E-Books oder den reinen Quellcode von Software gelten&#039;&#039;“. In dem Zusammenhang scheint in der Folge &amp;lt;mark&amp;gt;einerseits&amp;lt;/mark&amp;gt; überlegenswert, inwieweit das auch &#039;&#039;&#039;Komponenten&#039;&#039;&#039; betreffen soll, also inwiefern etwa Sourcecode, oder auch Trainingsdaten für eine KI, eine (fehlerhafte) Komponente eines Softwareprodukts darstellen könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Einerseits könnte ein &#039;&#039;in das Produkt integrierter&#039;&#039; &#039;&#039;nicht-körperlicher Gegenstand&#039;&#039; vorliegen, wobei Erwägungsgrund 20 PHRL neu implizit immerhin etwa Daten, wie ursprünglich auf einer Festplatte gespeicherte digitale Dateien, als &#039;&#039;nicht-körperliche Vermögensgegenstände&#039;&#039; sieht; andererseits könnte &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(bei entsprechendem Einfluss auf die Produkt-Funktion) &lt;/ins&gt;uU auch ein verbundener Dienst &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;darin &lt;/ins&gt;gesehen werden, wie im Fall der in ErwGr 17 PHRL neu referenzierten &#039;&#039;kontinuierlichen Bereitstellung von Verkehrsdaten in einem Navigationssystem&#039;&#039;&amp;lt;/mark&amp;gt;; vgl zum Entwurfsstadium im Zusammenhang mit digitalisierten Wissensinhalten erneut auch &#039;&#039;Handig&#039;&#039;, Produkthaftung refurbished – Vorschlag der Kommission für eine neue ProdukthaftungsRL, ecolex 2023/107 (196 f).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Zudem wird in der Literatur dabei auch in Frage gestellt, wann bei fehlerhaften Informationen als Output von Software bzw KI eine Haftung eintritt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (253 f mwN); vgl grundlegend auch &#039;&#039;Thöne&#039;&#039;, MMR 2025, 408 (411 f mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, insbesondere wenn die Schädigung (basierend auf solch einem Output) nicht direkt durch die Software, sondern von Nutzer*innen ausgeführt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl &#039;&#039;Schenk&#039;&#039;, LTZ 2025, 184 (III. und IV.).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Dabei wird insbesondere argumentiert, dass bei reiner Übermittlung fehlerhafter Informationen durch eine Software keine Haftung eintreten sollte, sehr wohl allerdings im Fall, dass die Software fehlerhafte Informationen selbst erzeugt (wie etwa eine Diagnose oder Behandlung durch eine Software als Medizinprodukt).&amp;lt;ref name=&quot;:3&quot;&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl erneut &#039;&#039;Schenk&#039;&#039;, LTZ 2025, 184 (IV.); &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (253 f mwN); vgl tendenziell noch differenzierter dabei: &#039;&#039;Thöne&#039;&#039;, MMR 2025, 408 (411 f mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine wichtige Voraussetzung für die Haftung ist die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fehlerhaftigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eines Produkts bzw einer Komponente&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl im Detail Artikeln 5, 6, 7 und 8 PHRL neu, wobei insbesondere anzumerken ist, dass der Wortlaut von Artikel 5, worin der Schadenersatzanspruch grundlegend statuiert wird, nur auf &amp;#039;&amp;#039;fehlerhafte Produkte&amp;#039;&amp;#039; und nicht auch &amp;#039;&amp;#039;fehlerhafte Komponenten&amp;#039;&amp;#039; Bezug nimmt.&amp;lt;/ref&amp;gt;), die in Artikel 7 PHRL neu in Hinblick auf Produkte&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Komponenten&amp;#039;&amp;#039; finden dabei wiederum grundsätzlich keine Erwähnung.&amp;lt;/ref&amp;gt; prinzipiell damit umschrieben wird, dass das Produkt &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;nicht die Sicherheit bietet&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;, die Personen erwarten dürfen oder die von Unions- oder nationalem Recht gefordert wird. Artikel 7 Absatz 2 PHRL neu regelt in der Folge, dass sämtliche Umstände bei dieser Beurteilung Berücksichtigung finden müssen und zählt dazu einige Aspekte auf, wie auch etwa die &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;einschlägigen Anforderungen an die Produktsicherheit, einschließlich sicherheitsrelevanter Cybersicherheitsanforderungen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Buchstabe f). Dazu ist allerdings anzumerken, dass die Fehlerhaftigkeit des Produkts &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vermutet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden soll, wenn der Kläger nachweist, dass das Produkt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;u&amp;gt;verbindliche&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Produktsicherheitsanforderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gemäß Unions- oder nationalem Recht nicht erfüllt, sofern diese den Schutz vor dem Risiko des Schadens, den die geschädigte Person erlitten hat, gewährleisten sollen (Artikel 10 Ansatz 2 Buchstabe b PHRL neu). Siehe weiters noch unter [[KI-Haftungsregelungen#AI Act und PHRL neu|Synergien; AI Act und PHRL neu]]. &amp;lt;mark&amp;gt;In der Aufzählung von Artikel 7 Absatz 2 PHRL neu finden sich zudem auch „&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen der Fähigkeit des Produkts, nach seinem Inverkehrbringen oder seiner Inbetriebnahme weiter zu lernen oder neue Funktionen zu erwerben, auf das Produkt&amp;#039;&amp;#039;“ (Buchstabe c), was insbesondere in Hinblick auf KI zu sehen sein dürfte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Ebers&amp;#039;&amp;#039;, KIR 2025, 252 (256) unter anderem mit Verweis auf Erwägungsgrund 32 PHRL neu; vgl auch &amp;#039;&amp;#039;Schucht&amp;#039;&amp;#039;, Die neue EU-Produkthaftungsrichtlinie 2024/2853, https://www.ibf-solutions.com/fachbeitraege/news-zur-eu-produkthaftungsrichtlinie (abgerufen am 4. 12. 2025); grundlegend zu &amp;#039;&amp;#039;lernenden Systemen&amp;#039;&amp;#039; im Zusammenhang mit dem deutschen Entwurf zur neuen Produkthaftung vgl weiters &amp;#039;&amp;#039;Hoeren/Pinelli,&amp;#039;&amp;#039; MMR 2025, 767 (767).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem erscheinen Überlegungen zum &amp;#039;&amp;#039;vernünftigerweise vorhersehbaren Gebrauch&amp;#039;&amp;#039; (Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe b PHRL neu), etwa vor dem Hintergrund der weitreichenden Einsatzmöglichkeiten von KI-Chatbots bedeutsam.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Schenk&amp;#039;&amp;#039;, LTZ 2025, 184 (V.1.); weiters zu im Zusammenhang mit Software relevanten Aspekten: &amp;#039;&amp;#039;Weiler/Bell/Wilkens&amp;#039;&amp;#039;, RIW 2025, 1 (3 mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine wichtige Voraussetzung für die Haftung ist die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fehlerhaftigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eines Produkts bzw einer Komponente&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl im Detail Artikeln 5, 6, 7 und 8 PHRL neu, wobei insbesondere anzumerken ist, dass der Wortlaut von Artikel 5, worin der Schadenersatzanspruch grundlegend statuiert wird, nur auf &amp;#039;&amp;#039;fehlerhafte Produkte&amp;#039;&amp;#039; und nicht auch &amp;#039;&amp;#039;fehlerhafte Komponenten&amp;#039;&amp;#039; Bezug nimmt.&amp;lt;/ref&amp;gt;), die in Artikel 7 PHRL neu in Hinblick auf Produkte&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Komponenten&amp;#039;&amp;#039; finden dabei wiederum grundsätzlich keine Erwähnung.&amp;lt;/ref&amp;gt; prinzipiell damit umschrieben wird, dass das Produkt &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;nicht die Sicherheit bietet&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;, die Personen erwarten dürfen oder die von Unions- oder nationalem Recht gefordert wird. Artikel 7 Absatz 2 PHRL neu regelt in der Folge, dass sämtliche Umstände bei dieser Beurteilung Berücksichtigung finden müssen und zählt dazu einige Aspekte auf, wie auch etwa die &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;einschlägigen Anforderungen an die Produktsicherheit, einschließlich sicherheitsrelevanter Cybersicherheitsanforderungen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Buchstabe f). Dazu ist allerdings anzumerken, dass die Fehlerhaftigkeit des Produkts &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vermutet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden soll, wenn der Kläger nachweist, dass das Produkt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;u&amp;gt;verbindliche&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Produktsicherheitsanforderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gemäß Unions- oder nationalem Recht nicht erfüllt, sofern diese den Schutz vor dem Risiko des Schadens, den die geschädigte Person erlitten hat, gewährleisten sollen (Artikel 10 Ansatz 2 Buchstabe b PHRL neu). Siehe weiters noch unter [[KI-Haftungsregelungen#AI Act und PHRL neu|Synergien; AI Act und PHRL neu]]. &amp;lt;mark&amp;gt;In der Aufzählung von Artikel 7 Absatz 2 PHRL neu finden sich zudem auch „&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen der Fähigkeit des Produkts, nach seinem Inverkehrbringen oder seiner Inbetriebnahme weiter zu lernen oder neue Funktionen zu erwerben, auf das Produkt&amp;#039;&amp;#039;“ (Buchstabe c), was insbesondere in Hinblick auf KI zu sehen sein dürfte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Ebers&amp;#039;&amp;#039;, KIR 2025, 252 (256) unter anderem mit Verweis auf Erwägungsgrund 32 PHRL neu; vgl auch &amp;#039;&amp;#039;Schucht&amp;#039;&amp;#039;, Die neue EU-Produkthaftungsrichtlinie 2024/2853, https://www.ibf-solutions.com/fachbeitraege/news-zur-eu-produkthaftungsrichtlinie (abgerufen am 4. 12. 2025); grundlegend zu &amp;#039;&amp;#039;lernenden Systemen&amp;#039;&amp;#039; im Zusammenhang mit dem deutschen Entwurf zur neuen Produkthaftung vgl weiters &amp;#039;&amp;#039;Hoeren/Pinelli,&amp;#039;&amp;#039; MMR 2025, 767 (767).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem erscheinen Überlegungen zum &amp;#039;&amp;#039;vernünftigerweise vorhersehbaren Gebrauch&amp;#039;&amp;#039; (Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe b PHRL neu), etwa vor dem Hintergrund der weitreichenden Einsatzmöglichkeiten von KI-Chatbots bedeutsam.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Schenk&amp;#039;&amp;#039;, LTZ 2025, 184 (V.1.); weiters zu im Zusammenhang mit Software relevanten Aspekten: &amp;#039;&amp;#039;Weiler/Bell/Wilkens&amp;#039;&amp;#039;, RIW 2025, 1 (3 mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>PP</name></author>
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		<title>PP: /* Neuer Produktbegriff und grundlegender Regelungsgegenstand */</title>
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		<updated>2026-01-28T10:27:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Neuer Produktbegriff und grundlegender Regelungsgegenstand&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 28. Januar 2026, 10:27 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l88&quot;&gt;Zeile 88:&lt;/td&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Trotz der Neufassung des Produktbegriffs ergeben sich allerdings Auslegungsfragen hinsichtlich der Anwendbarkeit der PHRL neu. So soll im Rahmen der PHRL neu in gewisser Weise prinzipiell auch für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Komponenten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehaftet werden (vgl im Detail insbesondere Artikel 8 Absatz 1, Artikel 11 PHRL neu), worunter körperliche oder nicht-körperliche Gegenstände, Rohstoffe oder verbundene Dienste verstanden werden, die in ein Produkt integriert oder damit verbunden sind (Artikel 4 Ziffer 4 PHRL neu). Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;verbundenen Diensten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind digitale Dienste gemeint, welche derart in ein Produkt integriert oder mit diesem verbunden sind, dass dieses ohne sie (eine oder mehrere seiner) Funktionen nicht erfüllen könnte (Artikel 4 Ziffer 3 PHRL neu). Dies ist vor allem deswegen relevant, weil nach Erwägungsgrund 17 PHRL neu prinzipiell &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dienstleistungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; per se nicht von der Richtlinie umfasst sein sollten. Daher könnten sich in der Folge voraussichtlich schwierige Abgrenzungsfragen, insbesondere in Hinblick auf den entsprechenden Einfluss auf die Funktionsweise des Produkts, stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl zum Entwurfsstadium im Zusammenhang mit &amp;#039;&amp;#039;digitalisierten Wissensinhalten&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Handig&amp;#039;&amp;#039;, Produkthaftung refurbished – Vorschlag der Kommission für eine neue ProdukthaftungsRL, ecolex 2023/107 (196 f); vgl grundlegend dazu insbesondere auch Erwägungsgrund 17 PHRL neu&amp;lt;mark&amp;gt;; vgl zur Problematik im Allgemeinen weiters: &amp;#039;&amp;#039;Weiler/Bell/Wilkens&amp;#039;&amp;#039;, RIW 2025, 1 (2) sowie &amp;#039;&amp;#039;Ebers&amp;#039;&amp;#039;, KIR 2025, 252 (254).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Dem Grunde nach ähnlich verhält sich dies bei der Abgrenzung zwischen (Software-)Produkten und verbundenen Diensten, bei der insbesondere die Frage nach der Relevanz für die Funktionsfähigkeit des gesamten Produkts bedeutsam sein könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Schenk&amp;#039;&amp;#039;, Produkthaftung für falsche KI-Antworten nach der neuen Produkthaftungs-RL?, LTZ 2025, 184 (II.2.) mit Darstellung eines entsprechenden Auslegungsansatzes, wonach das Herstellen oder Entfallenlassen der &amp;quot;Funktionsfähigkeit des &amp;#039;&amp;#039;gesamten Produktes als solches&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; schon ein eigenständiges Produkt bedeuten sollte; siehe dabei weiterführend auch ad potenzielle Informationshaftung im Zusammenhang mit verbundenen Diensten: &amp;#039;&amp;#039;derselbe&amp;#039;&amp;#039; (VI.).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Trotz der Neufassung des Produktbegriffs ergeben sich allerdings Auslegungsfragen hinsichtlich der Anwendbarkeit der PHRL neu. So soll im Rahmen der PHRL neu in gewisser Weise prinzipiell auch für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Komponenten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehaftet werden (vgl im Detail insbesondere Artikel 8 Absatz 1, Artikel 11 PHRL neu), worunter körperliche oder nicht-körperliche Gegenstände, Rohstoffe oder verbundene Dienste verstanden werden, die in ein Produkt integriert oder damit verbunden sind (Artikel 4 Ziffer 4 PHRL neu). Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;verbundenen Diensten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind digitale Dienste gemeint, welche derart in ein Produkt integriert oder mit diesem verbunden sind, dass dieses ohne sie (eine oder mehrere seiner) Funktionen nicht erfüllen könnte (Artikel 4 Ziffer 3 PHRL neu). Dies ist vor allem deswegen relevant, weil nach Erwägungsgrund 17 PHRL neu prinzipiell &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dienstleistungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; per se nicht von der Richtlinie umfasst sein sollten. Daher könnten sich in der Folge voraussichtlich schwierige Abgrenzungsfragen, insbesondere in Hinblick auf den entsprechenden Einfluss auf die Funktionsweise des Produkts, stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl zum Entwurfsstadium im Zusammenhang mit &amp;#039;&amp;#039;digitalisierten Wissensinhalten&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Handig&amp;#039;&amp;#039;, Produkthaftung refurbished – Vorschlag der Kommission für eine neue ProdukthaftungsRL, ecolex 2023/107 (196 f); vgl grundlegend dazu insbesondere auch Erwägungsgrund 17 PHRL neu&amp;lt;mark&amp;gt;; vgl zur Problematik im Allgemeinen weiters: &amp;#039;&amp;#039;Weiler/Bell/Wilkens&amp;#039;&amp;#039;, RIW 2025, 1 (2) sowie &amp;#039;&amp;#039;Ebers&amp;#039;&amp;#039;, KIR 2025, 252 (254).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Dem Grunde nach ähnlich verhält sich dies bei der Abgrenzung zwischen (Software-)Produkten und verbundenen Diensten, bei der insbesondere die Frage nach der Relevanz für die Funktionsfähigkeit des gesamten Produkts bedeutsam sein könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Schenk&amp;#039;&amp;#039;, Produkthaftung für falsche KI-Antworten nach der neuen Produkthaftungs-RL?, LTZ 2025, 184 (II.2.) mit Darstellung eines entsprechenden Auslegungsansatzes, wonach das Herstellen oder Entfallenlassen der &amp;quot;Funktionsfähigkeit des &amp;#039;&amp;#039;gesamten Produktes als solches&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; schon ein eigenständiges Produkt bedeuten sollte; siehe dabei weiterführend auch ad potenzielle Informationshaftung im Zusammenhang mit verbundenen Diensten: &amp;#039;&amp;#039;derselbe&amp;#039;&amp;#039; (VI.).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Daraus könnten sich demnach wiederum Abgrenzungsfragen in Hinblick auf &#039;&#039;&#039;Dienstleistungen&#039;&#039;&#039; ergeben, die mit Software verbunden sind.&amp;lt;mark&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl auch etwa &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (254 mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt; Außerdem sollen &#039;&#039;digitale Dateien&#039;&#039; laut Erwägungsgrund 16 PHRL neu per se keine &#039;&#039;Produkte&#039;&#039; darstellen (abgesehen von gewissen &#039;&#039;digitale Konstruktionsunterlagen&#039;&#039;).  Weiters sollen laut Erwägungsgrund 13 PHRL neu auch &#039;&#039;Informationen&#039;&#039; nicht als &#039;&#039;Produkt&#039;&#039; zu sehen sein. Die Produkthaftungsregelungen sollten demnach „&#039;&#039;nicht für den Inhalt digitaler Dateien wie Mediendateien oder E-Books oder den reinen Quellcode von Software gelten&#039;&#039;“. In dem Zusammenhang scheint in der Folge &amp;lt;mark&amp;gt;einerseits&amp;lt;/mark&amp;gt; überlegenswert, inwieweit das auch &#039;&#039;&#039;Komponenten&#039;&#039;&#039; betreffen soll, also inwiefern etwa Sourcecode, oder auch Trainingsdaten für eine KI, eine (fehlerhafte) Komponente eines Softwareprodukts darstellen könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Dabei sollte wohl insbesondere die Frage zentral sein, inwieweit &lt;/del&gt;ein &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;quasi funktional essentieller &lt;/del&gt;&#039;&#039;nicht-körperlicher Gegenstand&#039;&#039; &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;vorliegt&lt;/del&gt;, wobei Erwägungsgrund 20 PHRL neu implizit etwa Daten, wie ursprünglich auf einer Festplatte gespeicherte digitale Dateien, als &#039;&#039;nicht-körperliche Vermögensgegenstände&#039;&#039; sieht; vgl zum Entwurfsstadium im Zusammenhang mit digitalisierten Wissensinhalten erneut auch &#039;&#039;Handig&#039;&#039;, Produkthaftung refurbished – Vorschlag der Kommission für eine neue ProdukthaftungsRL, ecolex 2023/107 (196 f).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Zudem wird in der Literatur dabei auch in Frage gestellt, wann bei fehlerhaften Informationen als Output von Software bzw KI eine Haftung eintritt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (253 f mwN); vgl grundlegend auch &#039;&#039;Thöne&#039;&#039;, MMR 2025, 408 (411 f mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, insbesondere wenn die Schädigung (basierend auf solch einem Output) nicht direkt durch die Software, sondern von Nutzer*innen ausgeführt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl &#039;&#039;Schenk&#039;&#039;, LTZ 2025, 184 (III. und IV.).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Dabei wird insbesondere argumentiert, dass bei reiner Übermittlung fehlerhafter Informationen durch eine Software keine Haftung eintreten sollte, sehr wohl allerdings im Fall, dass die Software fehlerhafte Informationen selbst erzeugt (wie etwa eine Diagnose oder Behandlung durch eine Software als Medizinprodukt).&amp;lt;ref name=&quot;:3&quot;&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl erneut &#039;&#039;Schenk&#039;&#039;, LTZ 2025, 184 (IV.); &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (253 f mwN); vgl tendenziell noch differenzierter dabei: &#039;&#039;Thöne&#039;&#039;, MMR 2025, 408 (411 f mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zudem wird in Erwägungsgrund 13 PHRL neu in Bezug auf Software wiederum angemerkt, dass diese „&#039;&#039;unabhängig von der Art ihrer Bereitstellung oder Nutzung&#039;&#039;“, demnach „&#039;&#039;unabhängig davon, ob die Software auf einem Gerät gespeichert oder über ein Kommunikationsnetz oder Cloud-Technologien abgerufen oder durch ein Software-as-a-Service-Modell bereitgestellt wird&#039;&#039;“ als &#039;&#039;Produkt&#039;&#039; erfasst sein sollte. Daraus könnten sich demnach wiederum Abgrenzungsfragen in Hinblick auf &#039;&#039;&#039;Dienstleistungen&#039;&#039;&#039; ergeben, die mit Software verbunden sind.&amp;lt;mark&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl auch etwa &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (254 mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt; Außerdem sollen &#039;&#039;digitale Dateien&#039;&#039; laut Erwägungsgrund 16 PHRL neu per se keine &#039;&#039;Produkte&#039;&#039; darstellen (abgesehen von gewissen &#039;&#039;digitale Konstruktionsunterlagen&#039;&#039;).  Weiters sollen laut Erwägungsgrund 13 PHRL neu auch &#039;&#039;Informationen&#039;&#039; nicht als &#039;&#039;Produkt&#039;&#039; zu sehen sein. Die Produkthaftungsregelungen sollten demnach „&#039;&#039;nicht für den Inhalt digitaler Dateien wie Mediendateien oder E-Books oder den reinen Quellcode von Software gelten&#039;&#039;“. In dem Zusammenhang scheint in der Folge &amp;lt;mark&amp;gt;einerseits&amp;lt;/mark&amp;gt; überlegenswert, inwieweit das auch &#039;&#039;&#039;Komponenten&#039;&#039;&#039; betreffen soll, also inwiefern etwa Sourcecode, oder auch Trainingsdaten für eine KI, eine (fehlerhafte) Komponente eines Softwareprodukts darstellen könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Einerseits könnte &lt;/ins&gt;ein &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;in das Produkt integrierter&#039;&#039; &lt;/ins&gt;&#039;&#039;nicht-körperlicher Gegenstand&#039;&#039; &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;vorliegen&lt;/ins&gt;, wobei Erwägungsgrund 20 PHRL neu implizit &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;immerhin &lt;/ins&gt;etwa Daten, wie ursprünglich auf einer Festplatte gespeicherte digitale Dateien, als &#039;&#039;nicht-körperliche Vermögensgegenstände&#039;&#039; sieht&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;; andererseits könnte darin uU auch ein verbundener Dienst gesehen werden, wie im Fall der in ErwGr 17 PHRL neu referenzierten &#039;&#039;kontinuierlichen Bereitstellung von Verkehrsdaten in einem Navigationssystem&#039;&#039;&amp;lt;/mark&amp;gt;&lt;/ins&gt;; vgl zum Entwurfsstadium im Zusammenhang mit digitalisierten Wissensinhalten erneut auch &#039;&#039;Handig&#039;&#039;, Produkthaftung refurbished – Vorschlag der Kommission für eine neue ProdukthaftungsRL, ecolex 2023/107 (196 f).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Zudem wird in der Literatur dabei auch in Frage gestellt, wann bei fehlerhaften Informationen als Output von Software bzw KI eine Haftung eintritt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (253 f mwN); vgl grundlegend auch &#039;&#039;Thöne&#039;&#039;, MMR 2025, 408 (411 f mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, insbesondere wenn die Schädigung (basierend auf solch einem Output) nicht direkt durch die Software, sondern von Nutzer*innen ausgeführt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl &#039;&#039;Schenk&#039;&#039;, LTZ 2025, 184 (III. und IV.).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Dabei wird insbesondere argumentiert, dass bei reiner Übermittlung fehlerhafter Informationen durch eine Software keine Haftung eintreten sollte, sehr wohl allerdings im Fall, dass die Software fehlerhafte Informationen selbst erzeugt (wie etwa eine Diagnose oder Behandlung durch eine Software als Medizinprodukt).&amp;lt;ref name=&quot;:3&quot;&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl erneut &#039;&#039;Schenk&#039;&#039;, LTZ 2025, 184 (IV.); &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (253 f mwN); vgl tendenziell noch differenzierter dabei: &#039;&#039;Thöne&#039;&#039;, MMR 2025, 408 (411 f mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Artikel 7 Absatz 2 PHRL neu regelt in der Folge, dass sämtliche Umstände bei dieser Beurteilung Berücksichtigung finden müssen und zählt dazu einige Aspekte auf, wie auch etwa die &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;einschlägigen Anforderungen an die Produktsicherheit, einschließlich sicherheitsrelevanter Cybersicherheitsanforderungen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Buchstabe f). Dazu ist allerdings anzumerken, dass die Fehlerhaftigkeit des Produkts &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vermutet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden soll, wenn der Kläger nachweist, dass das Produkt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;u&amp;gt;verbindliche&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Produktsicherheitsanforderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gemäß Unions- oder nationalem Recht nicht erfüllt, sofern diese den Schutz vor dem Risiko des Schadens, den die geschädigte Person erlitten hat, gewährleisten sollen (Artikel 10 Ansatz 2 Buchstabe b PHRL neu). Siehe weiters noch unter [[KI-Haftungsregelungen#AI Act und PHRL neu|Synergien; AI Act und PHRL neu]]. &amp;lt;mark&amp;gt;In der Aufzählung von Artikel 7 Absatz 2 PHRL neu finden sich zudem auch „&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen der Fähigkeit des Produkts, nach seinem Inverkehrbringen oder seiner Inbetriebnahme weiter zu lernen oder neue Funktionen zu erwerben, auf das Produkt&amp;#039;&amp;#039;“ (Buchstabe c), was insbesondere in Hinblick auf KI zu sehen sein dürfte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Ebers&amp;#039;&amp;#039;, KIR 2025, 252 (256) unter anderem mit Verweis auf Erwägungsgrund 32 PHRL neu; vgl auch &amp;#039;&amp;#039;Schucht&amp;#039;&amp;#039;, Die neue EU-Produkthaftungsrichtlinie 2024/2853, https://www.ibf-solutions.com/fachbeitraege/news-zur-eu-produkthaftungsrichtlinie (abgerufen am 4. 12. 2025); grundlegend zu &amp;#039;&amp;#039;lernenden Systemen&amp;#039;&amp;#039; im Zusammenhang mit dem deutschen Entwurf zur neuen Produkthaftung vgl weiters &amp;#039;&amp;#039;Hoeren/Pinelli,&amp;#039;&amp;#039; MMR 2025, 767 (767).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem erscheinen Überlegungen zum &amp;#039;&amp;#039;vernünftigerweise vorhersehbaren Gebrauch&amp;#039;&amp;#039; (Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe b PHRL neu), etwa vor dem Hintergrund der weitreichenden Einsatzmöglichkeiten von KI-Chatbots bedeutsam.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Schenk&amp;#039;&amp;#039;, LTZ 2025, 184 (V.1.); weiters zu im Zusammenhang mit Software relevanten Aspekten: &amp;#039;&amp;#039;Weiler/Bell/Wilkens&amp;#039;&amp;#039;, RIW 2025, 1 (3 mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine wichtige Voraussetzung für die Haftung ist die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fehlerhaftigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eines Produkts bzw einer Komponente&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl im Detail Artikeln 5, 6, 7 und 8 PHRL neu, wobei insbesondere anzumerken ist, dass der Wortlaut von Artikel 5, worin der Schadenersatzanspruch grundlegend statuiert wird, nur auf &amp;#039;&amp;#039;fehlerhafte Produkte&amp;#039;&amp;#039; und nicht auch &amp;#039;&amp;#039;fehlerhafte Komponenten&amp;#039;&amp;#039; Bezug nimmt.&amp;lt;/ref&amp;gt;), die in Artikel 7 PHRL neu in Hinblick auf Produkte&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Komponenten&amp;#039;&amp;#039; finden dabei wiederum grundsätzlich keine Erwähnung.&amp;lt;/ref&amp;gt; prinzipiell damit umschrieben wird, dass das Produkt &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;nicht die Sicherheit bietet&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;, die Personen erwarten dürfen oder die von Unions- oder nationalem Recht gefordert wird. Artikel 7 Absatz 2 PHRL neu regelt in der Folge, dass sämtliche Umstände bei dieser Beurteilung Berücksichtigung finden müssen und zählt dazu einige Aspekte auf, wie auch etwa die &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;einschlägigen Anforderungen an die Produktsicherheit, einschließlich sicherheitsrelevanter Cybersicherheitsanforderungen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Buchstabe f). Dazu ist allerdings anzumerken, dass die Fehlerhaftigkeit des Produkts &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vermutet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden soll, wenn der Kläger nachweist, dass das Produkt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;u&amp;gt;verbindliche&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Produktsicherheitsanforderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gemäß Unions- oder nationalem Recht nicht erfüllt, sofern diese den Schutz vor dem Risiko des Schadens, den die geschädigte Person erlitten hat, gewährleisten sollen (Artikel 10 Ansatz 2 Buchstabe b PHRL neu). Siehe weiters noch unter [[KI-Haftungsregelungen#AI Act und PHRL neu|Synergien; AI Act und PHRL neu]]. &amp;lt;mark&amp;gt;In der Aufzählung von Artikel 7 Absatz 2 PHRL neu finden sich zudem auch „&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen der Fähigkeit des Produkts, nach seinem Inverkehrbringen oder seiner Inbetriebnahme weiter zu lernen oder neue Funktionen zu erwerben, auf das Produkt&amp;#039;&amp;#039;“ (Buchstabe c), was insbesondere in Hinblick auf KI zu sehen sein dürfte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Ebers&amp;#039;&amp;#039;, KIR 2025, 252 (256) unter anderem mit Verweis auf Erwägungsgrund 32 PHRL neu; vgl auch &amp;#039;&amp;#039;Schucht&amp;#039;&amp;#039;, Die neue EU-Produkthaftungsrichtlinie 2024/2853, https://www.ibf-solutions.com/fachbeitraege/news-zur-eu-produkthaftungsrichtlinie (abgerufen am 4. 12. 2025); grundlegend zu &amp;#039;&amp;#039;lernenden Systemen&amp;#039;&amp;#039; im Zusammenhang mit dem deutschen Entwurf zur neuen Produkthaftung vgl weiters &amp;#039;&amp;#039;Hoeren/Pinelli,&amp;#039;&amp;#039; MMR 2025, 767 (767).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem erscheinen Überlegungen zum &amp;#039;&amp;#039;vernünftigerweise vorhersehbaren Gebrauch&amp;#039;&amp;#039; (Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe b PHRL neu), etwa vor dem Hintergrund der weitreichenden Einsatzmöglichkeiten von KI-Chatbots bedeutsam.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Schenk&amp;#039;&amp;#039;, LTZ 2025, 184 (V.1.); weiters zu im Zusammenhang mit Software relevanten Aspekten: &amp;#039;&amp;#039;Weiler/Bell/Wilkens&amp;#039;&amp;#039;, RIW 2025, 1 (3 mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>PP</name></author>
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		<title>Walter: /* Überblick */ &quot;(Vorschlag zurückgezogen&quot;) im Kasten ergänzt</title>
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		<author><name>Walter</name></author>
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		<title>PP am 9. Dezember 2025 um 12:29 Uhr</title>
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		<author><name>PP</name></author>
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		<title>PP: /* Fallbeispiele */</title>
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		<updated>2025-12-05T09:08:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fallbeispiele&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Aufgrund der Einordnung als Hochrisiko-KI-System gemäß AI Act wäre prinzipiell auch die &#039;&#039;&#039;Offenlegungspflicht&#039;&#039;&#039; gemäß Artikel 3 Vorschlag AILD einschlägig. Bei entsprechender gerichtlicher Anordnung (siehe zu den Voraussetzungen im Detail unter [[KI-Haftungsregelungen#Offenlegungspflicht (Artikel 3)|Offenlegungspflicht (Artikel 3)]]) müssten demnach einschlägige Beweismittel zu dem Kredit-Scoring-System, die dem Anbieter oder dem Nutzer (/Betreiber) vorliegen, offengelegt werden. Dies würde wohl insbesondere in Bezug auf die Dokumentation, Information und Protokollierung gemäß AI Act, vor allem in Hinblick auf die Trainingsdatenbasis relevant sein (vgl insbesondere Erwägungsgründe 16, 18 und 19 Vorschlag AILD; [[Artificial Intelligence Act (AIA)#Anforderungen an Hochrisiko-KI-Systeme (Art 8-15 AI Act)|Anforderungen an Hochrisiko-KI-Systeme]]).     &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-added&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>PP</name></author>
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		<title>PP: ATLAWS 2.0 Überarbeitungen</title>
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		<updated>2025-12-05T08:55:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ATLAWS 2.0 Überarbeitungen&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 5. Dezember 2025, 08:55 Uhr&lt;/td&gt;
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Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;verbundenen Diensten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind digitale Dienste gemeint, welche derart in ein Produkt integriert oder mit diesem verbunden sind, dass dieses ohne sie (eine oder mehrere seiner) Funktionen nicht erfüllen könnte (Artikel 4 Ziffer 3 PHRL neu). Dies ist vor allem deswegen relevant, weil nach Erwägungsgrund 17 PHRL neu prinzipiell &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dienstleistungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; per se nicht von der Richtlinie umfasst sein sollten. Daher könnten sich in der Folge voraussichtlich schwierige Abgrenzungsfragen, insbesondere in Hinblick auf den entsprechenden Einfluss auf die Funktionsweise des Produkts, stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl zum Entwurfsstadium im Zusammenhang mit &amp;#039;&amp;#039;digitalisierten Wissensinhalten&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Handig&amp;#039;&amp;#039;, Produkthaftung refurbished – Vorschlag der Kommission für eine neue ProdukthaftungsRL, ecolex 2023/107 (196 f); vgl grundlegend dazu insbesondere auch Erwägungsgrund 17 PHRL neu&amp;lt;mark&amp;gt;; vgl zur Problematik im Allgemeinen weiters: &amp;#039;&amp;#039;Weiler/Bell/Wilkens&amp;#039;&amp;#039;, RIW 2025, 1 (2) sowie &amp;#039;&amp;#039;Ebers&amp;#039;&amp;#039;, KIR 2025, 252 (254).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Dem Grunde nach ähnlich verhält sich dies bei der Abgrenzung zwischen (Software-)Produkten und verbundenen Diensten, bei der insbesondere die Frage nach der Relevanz für die Funktionsfähigkeit des gesamten Produkts bedeutsam sein könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Schenk&amp;#039;&amp;#039;, Produkthaftung für falsche KI-Antworten nach der neuen Produkthaftungs-RL?, LTZ 2025, 184 (II.2.) mit Darstellung eines entsprechenden Auslegungsansatzes, wonach das Herstellen oder Entfallenlassen der &amp;quot;Funktionsfähigkeit des &amp;#039;&amp;#039;gesamten Produktes als solches&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; schon ein eigenständiges Produkt bedeuten sollte; siehe dabei weiterführend auch ad potenzielle Informationshaftung im Zusammenhang mit verbundenen Diensten: &amp;#039;&amp;#039;derselbe&amp;#039;&amp;#039; (VI.).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Trotz der Neufassung des Produktbegriffs ergeben sich allerdings Auslegungsfragen hinsichtlich der Anwendbarkeit der PHRL neu. 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Dies ist vor allem deswegen relevant, weil nach Erwägungsgrund 17 PHRL neu prinzipiell &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dienstleistungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; per se nicht von der Richtlinie umfasst sein sollten. Daher könnten sich in der Folge voraussichtlich schwierige Abgrenzungsfragen, insbesondere in Hinblick auf den entsprechenden Einfluss auf die Funktionsweise des Produkts, stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl zum Entwurfsstadium im Zusammenhang mit &amp;#039;&amp;#039;digitalisierten Wissensinhalten&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Handig&amp;#039;&amp;#039;, Produkthaftung refurbished – Vorschlag der Kommission für eine neue ProdukthaftungsRL, ecolex 2023/107 (196 f); vgl grundlegend dazu insbesondere auch Erwägungsgrund 17 PHRL neu&amp;lt;mark&amp;gt;; vgl zur Problematik im Allgemeinen weiters: &amp;#039;&amp;#039;Weiler/Bell/Wilkens&amp;#039;&amp;#039;, RIW 2025, 1 (2) sowie &amp;#039;&amp;#039;Ebers&amp;#039;&amp;#039;, KIR 2025, 252 (254).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Dem Grunde nach ähnlich verhält sich dies bei der Abgrenzung zwischen (Software-)Produkten und verbundenen Diensten, bei der insbesondere die Frage nach der Relevanz für die Funktionsfähigkeit des gesamten Produkts bedeutsam sein könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Schenk&amp;#039;&amp;#039;, Produkthaftung für falsche KI-Antworten nach der neuen Produkthaftungs-RL?, LTZ 2025, 184 (II.2.) mit Darstellung eines entsprechenden Auslegungsansatzes, wonach das Herstellen oder Entfallenlassen der &amp;quot;Funktionsfähigkeit des &amp;#039;&amp;#039;gesamten Produktes als solches&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; schon ein eigenständiges Produkt bedeuten sollte; siehe dabei weiterführend auch ad potenzielle Informationshaftung im Zusammenhang mit verbundenen Diensten: &amp;#039;&amp;#039;derselbe&amp;#039;&amp;#039; (VI.).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zudem wird in Erwägungsgrund 13 PHRL neu in Bezug auf Software wiederum angemerkt, dass diese „&#039;&#039;unabhängig von der Art ihrer Bereitstellung oder Nutzung&#039;&#039;“, demnach „&#039;&#039;unabhängig davon, ob die Software auf einem Gerät gespeichert oder über ein Kommunikationsnetz oder Cloud-Technologien abgerufen oder durch ein Software-as-a-Service-Modell bereitgestellt wird&#039;&#039;“ als &#039;&#039;Produkt&#039;&#039; erfasst sein sollte. Daraus könnten sich demnach wiederum Abgrenzungsfragen in Hinblick auf &#039;&#039;&#039;Dienstleistungen&#039;&#039;&#039; ergeben, die mit Software verbunden sind.&amp;lt;mark&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl auch etwa &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (254 mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt; Außerdem sollen &#039;&#039;digitale Dateien&#039;&#039; laut Erwägungsgrund 16 PHRL neu per se keine &#039;&#039;Produkte&#039;&#039; darstellen (abgesehen von gewissen &#039;&#039;digitale Konstruktionsunterlagen&#039;&#039;).  Weiters sollen laut Erwägungsgrund 13 PHRL neu auch &#039;&#039;Informationen&#039;&#039; nicht als &#039;&#039;Produkt&#039;&#039; zu sehen sein. Die Produkthaftungsregelungen sollten demnach „&#039;&#039;nicht für den Inhalt digitaler Dateien wie Mediendateien oder E-Books oder den reinen Quellcode von Software gelten&#039;&#039;“. In dem Zusammenhang scheint in der Folge &amp;lt;mark&amp;gt;einerseits&amp;lt;/mark&amp;gt; überlegenswert, inwieweit das auch &#039;&#039;&#039;Komponenten&#039;&#039;&#039; betreffen soll, also inwiefern etwa Sourcecode, oder auch Trainingsdaten für eine KI, eine (fehlerhafte) Komponente eines Softwareprodukts darstellen könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Dabei sollte wohl insbesondere die Frage zentral sein, inwieweit ein quasi funktional essentieller &#039;&#039;nicht-körperlicher Gegenstand&#039;&#039; vorliegt, wobei Erwägungsgrund 20 PHRL neu implizit etwa Daten, wie ursprünglich auf einer Festplatte gespeicherte digitale Dateien, als &#039;&#039;nicht-körperliche Vermögensgegenstände&#039;&#039; sieht; vgl zum Entwurfsstadium im Zusammenhang mit digitalisierten Wissensinhalten erneut auch &#039;&#039;Handig&#039;&#039;, Produkthaftung refurbished – Vorschlag der Kommission für eine neue ProdukthaftungsRL, ecolex 2023/107 (196 f).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Zudem wird in der Literatur dabei auch in Frage gestellt, wann bei fehlerhaften Informationen als Output von Software bzw KI eine Haftung eintritt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (253 f mwN); vgl grundlegend auch &#039;&#039;Thöne&#039;&#039;, MMR 2025, 408 (411 f mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, insbesondere wenn die Schädigung (basierend auf solch einem Output) nicht direkt durch die Software, sondern von Nutzer*innen ausgeführt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl &#039;&#039;Schenk&#039;&#039;, LTZ 2025, 184 (III. und IV.).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Dabei wird insbesondere argumentiert, dass bei reiner Übermittlung fehlerhafter Informationen durch eine Software keine Haftung eintreten sollte, sehr wohl allerdings im Fall, dass die Software fehlerhafte Informationen selbst erzeugt (wie etwa eine Diagnose oder Behandlung durch eine Software als Medizinprodukt).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl erneut &#039;&#039;Schenk&#039;&#039;, LTZ 2025, 184 (IV.); &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (253 f mwN); vgl tendenziell noch differenzierter dabei: &#039;&#039;Thöne&#039;&#039;, MMR 2025, 408 (411 f mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zudem wird in Erwägungsgrund 13 PHRL neu in Bezug auf Software wiederum angemerkt, dass diese „&#039;&#039;unabhängig von der Art ihrer Bereitstellung oder Nutzung&#039;&#039;“, demnach „&#039;&#039;unabhängig davon, ob die Software auf einem Gerät gespeichert oder über ein Kommunikationsnetz oder Cloud-Technologien abgerufen oder durch ein Software-as-a-Service-Modell bereitgestellt wird&#039;&#039;“ als &#039;&#039;Produkt&#039;&#039; erfasst sein sollte. Daraus könnten sich demnach wiederum Abgrenzungsfragen in Hinblick auf &#039;&#039;&#039;Dienstleistungen&#039;&#039;&#039; ergeben, die mit Software verbunden sind.&amp;lt;mark&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl auch etwa &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (254 mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt; Außerdem sollen &#039;&#039;digitale Dateien&#039;&#039; laut Erwägungsgrund 16 PHRL neu per se keine &#039;&#039;Produkte&#039;&#039; darstellen (abgesehen von gewissen &#039;&#039;digitale Konstruktionsunterlagen&#039;&#039;).  Weiters sollen laut Erwägungsgrund 13 PHRL neu auch &#039;&#039;Informationen&#039;&#039; nicht als &#039;&#039;Produkt&#039;&#039; zu sehen sein. Die Produkthaftungsregelungen sollten demnach „&#039;&#039;nicht für den Inhalt digitaler Dateien wie Mediendateien oder E-Books oder den reinen Quellcode von Software gelten&#039;&#039;“. In dem Zusammenhang scheint in der Folge &amp;lt;mark&amp;gt;einerseits&amp;lt;/mark&amp;gt; überlegenswert, inwieweit das auch &#039;&#039;&#039;Komponenten&#039;&#039;&#039; betreffen soll, also inwiefern etwa Sourcecode, oder auch Trainingsdaten für eine KI, eine (fehlerhafte) Komponente eines Softwareprodukts darstellen könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Dabei sollte wohl insbesondere die Frage zentral sein, inwieweit ein quasi funktional essentieller &#039;&#039;nicht-körperlicher Gegenstand&#039;&#039; vorliegt, wobei Erwägungsgrund 20 PHRL neu implizit etwa Daten, wie ursprünglich auf einer Festplatte gespeicherte digitale Dateien, als &#039;&#039;nicht-körperliche Vermögensgegenstände&#039;&#039; sieht; vgl zum Entwurfsstadium im Zusammenhang mit digitalisierten Wissensinhalten erneut auch &#039;&#039;Handig&#039;&#039;, Produkthaftung refurbished – Vorschlag der Kommission für eine neue ProdukthaftungsRL, ecolex 2023/107 (196 f).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Zudem wird in der Literatur dabei auch in Frage gestellt, wann bei fehlerhaften Informationen als Output von Software bzw KI eine Haftung eintritt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (253 f mwN); vgl grundlegend auch &#039;&#039;Thöne&#039;&#039;, MMR 2025, 408 (411 f mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;, insbesondere wenn die Schädigung (basierend auf solch einem Output) nicht direkt durch die Software, sondern von Nutzer*innen ausgeführt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl &#039;&#039;Schenk&#039;&#039;, LTZ 2025, 184 (III. und IV.).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt; &amp;lt;mark&amp;gt;Dabei wird insbesondere argumentiert, dass bei reiner Übermittlung fehlerhafter Informationen durch eine Software keine Haftung eintreten sollte, sehr wohl allerdings im Fall, dass die Software fehlerhafte Informationen selbst erzeugt (wie etwa eine Diagnose oder Behandlung durch eine Software als Medizinprodukt).&amp;lt;ref &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;name=&quot;:3&quot;&lt;/ins&gt;&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Vgl erneut &#039;&#039;Schenk&#039;&#039;, LTZ 2025, 184 (IV.); &#039;&#039;Ebers&#039;&#039;, KIR 2025, 252 (253 f mwN); vgl tendenziell noch differenzierter dabei: &#039;&#039;Thöne&#039;&#039;, MMR 2025, 408 (411 f mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine wichtige Voraussetzung für die Haftung ist die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fehlerhaftigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eines Produkts bzw einer Komponente&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl im Detail Artikeln 5, 6, 7 und 8 PHRL neu, wobei insbesondere anzumerken ist, dass der Wortlaut von Artikel 5, worin der Schadenersatzanspruch grundlegend statuiert wird, nur auf &amp;#039;&amp;#039;fehlerhafte Produkte&amp;#039;&amp;#039; und nicht auch &amp;#039;&amp;#039;fehlerhafte Komponenten&amp;#039;&amp;#039; Bezug nimmt.&amp;lt;/ref&amp;gt;), die in Artikel 7 PHRL neu in Hinblick auf Produkte&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Komponenten&amp;#039;&amp;#039; finden dabei wiederum grundsätzlich keine Erwähnung.&amp;lt;/ref&amp;gt; prinzipiell damit umschrieben wird, dass das Produkt &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;nicht die Sicherheit bietet&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;, die Personen erwarten dürfen oder die von Unions- oder nationalem Recht gefordert wird. Artikel 7 Absatz 2 PHRL neu regelt in der Folge, dass sämtliche Umstände bei dieser Beurteilung Berücksichtigung finden müssen und zählt dazu einige Aspekte auf, wie auch etwa die &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;einschlägigen Anforderungen an die Produktsicherheit, einschließlich sicherheitsrelevanter Cybersicherheitsanforderungen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Buchstabe f). Dazu ist allerdings anzumerken, dass die Fehlerhaftigkeit des Produkts &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vermutet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden soll, wenn der Kläger nachweist, dass das Produkt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;u&amp;gt;verbindliche&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Produktsicherheitsanforderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gemäß Unions- oder nationalem Recht nicht erfüllt, sofern diese den Schutz vor dem Risiko des Schadens, den die geschädigte Person erlitten hat, gewährleisten sollen (Artikel 10 Ansatz 2 Buchstabe b PHRL neu). Siehe weiters noch unter [[KI-Haftungsregelungen#AI Act und PHRL neu|Synergien; AI Act und PHRL neu]]. &amp;lt;mark&amp;gt;In der Aufzählung von Artikel 7 Absatz 2 PHRL neu finden sich zudem auch „&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen der Fähigkeit des Produkts, nach seinem Inverkehrbringen oder seiner Inbetriebnahme weiter zu lernen oder neue Funktionen zu erwerben, auf das Produkt&amp;#039;&amp;#039;“ (Buchstabe c), was insbesondere in Hinblick auf KI zu sehen sein dürfte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Ebers&amp;#039;&amp;#039;, KIR 2025, 252 (256) unter anderem mit Verweis auf Erwägungsgrund 32 PHRL neu; vgl auch &amp;#039;&amp;#039;Schucht&amp;#039;&amp;#039;, Die neue EU-Produkthaftungsrichtlinie 2024/2853, https://www.ibf-solutions.com/fachbeitraege/news-zur-eu-produkthaftungsrichtlinie (abgerufen am 4. 12. 2025); grundlegend zu &amp;#039;&amp;#039;lernenden Systemen&amp;#039;&amp;#039; im Zusammenhang mit dem deutschen Entwurf zur neuen Produkthaftung vgl weiters &amp;#039;&amp;#039;Hoeren/Pinelli,&amp;#039;&amp;#039; MMR 2025, 767 (767).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem erscheinen Überlegungen zum &amp;#039;&amp;#039;vernünftigerweise vorhersehbaren Gebrauch&amp;#039;&amp;#039; (Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe b PHRL neu), etwa vor dem Hintergrund der weitreichenden Einsatzmöglichkeiten von KI-Chatbots bedeutsam.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Schenk&amp;#039;&amp;#039;, LTZ 2025, 184 (V.1.); weiters zu im Zusammenhang mit Software relevanten Aspekten: &amp;#039;&amp;#039;Weiler/Bell/Wilkens&amp;#039;&amp;#039;, RIW 2025, 1 (3 mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine wichtige Voraussetzung für die Haftung ist die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fehlerhaftigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eines Produkts bzw einer Komponente&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl im Detail Artikeln 5, 6, 7 und 8 PHRL neu, wobei insbesondere anzumerken ist, dass der Wortlaut von Artikel 5, worin der Schadenersatzanspruch grundlegend statuiert wird, nur auf &amp;#039;&amp;#039;fehlerhafte Produkte&amp;#039;&amp;#039; und nicht auch &amp;#039;&amp;#039;fehlerhafte Komponenten&amp;#039;&amp;#039; Bezug nimmt.&amp;lt;/ref&amp;gt;), die in Artikel 7 PHRL neu in Hinblick auf Produkte&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Komponenten&amp;#039;&amp;#039; finden dabei wiederum grundsätzlich keine Erwähnung.&amp;lt;/ref&amp;gt; prinzipiell damit umschrieben wird, dass das Produkt &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;nicht die Sicherheit bietet&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;, die Personen erwarten dürfen oder die von Unions- oder nationalem Recht gefordert wird. Artikel 7 Absatz 2 PHRL neu regelt in der Folge, dass sämtliche Umstände bei dieser Beurteilung Berücksichtigung finden müssen und zählt dazu einige Aspekte auf, wie auch etwa die &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;einschlägigen Anforderungen an die Produktsicherheit, einschließlich sicherheitsrelevanter Cybersicherheitsanforderungen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Buchstabe f). Dazu ist allerdings anzumerken, dass die Fehlerhaftigkeit des Produkts &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;vermutet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden soll, wenn der Kläger nachweist, dass das Produkt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;u&amp;gt;verbindliche&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Produktsicherheitsanforderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gemäß Unions- oder nationalem Recht nicht erfüllt, sofern diese den Schutz vor dem Risiko des Schadens, den die geschädigte Person erlitten hat, gewährleisten sollen (Artikel 10 Ansatz 2 Buchstabe b PHRL neu). Siehe weiters noch unter [[KI-Haftungsregelungen#AI Act und PHRL neu|Synergien; AI Act und PHRL neu]]. &amp;lt;mark&amp;gt;In der Aufzählung von Artikel 7 Absatz 2 PHRL neu finden sich zudem auch „&amp;#039;&amp;#039;Auswirkungen der Fähigkeit des Produkts, nach seinem Inverkehrbringen oder seiner Inbetriebnahme weiter zu lernen oder neue Funktionen zu erwerben, auf das Produkt&amp;#039;&amp;#039;“ (Buchstabe c), was insbesondere in Hinblick auf KI zu sehen sein dürfte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Ebers&amp;#039;&amp;#039;, KIR 2025, 252 (256) unter anderem mit Verweis auf Erwägungsgrund 32 PHRL neu; vgl auch &amp;#039;&amp;#039;Schucht&amp;#039;&amp;#039;, Die neue EU-Produkthaftungsrichtlinie 2024/2853, https://www.ibf-solutions.com/fachbeitraege/news-zur-eu-produkthaftungsrichtlinie (abgerufen am 4. 12. 2025); grundlegend zu &amp;#039;&amp;#039;lernenden Systemen&amp;#039;&amp;#039; im Zusammenhang mit dem deutschen Entwurf zur neuen Produkthaftung vgl weiters &amp;#039;&amp;#039;Hoeren/Pinelli,&amp;#039;&amp;#039; MMR 2025, 767 (767).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem erscheinen Überlegungen zum &amp;#039;&amp;#039;vernünftigerweise vorhersehbaren Gebrauch&amp;#039;&amp;#039; (Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe b PHRL neu), etwa vor dem Hintergrund der weitreichenden Einsatzmöglichkeiten von KI-Chatbots bedeutsam.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;mark&amp;gt;Siehe dazu &amp;#039;&amp;#039;Schenk&amp;#039;&amp;#039;, LTZ 2025, 184 (V.1.); weiters zu im Zusammenhang mit Software relevanten Aspekten: &amp;#039;&amp;#039;Weiler/Bell/Wilkens&amp;#039;&amp;#039;, RIW 2025, 1 (3 mwN).&amp;lt;/mark&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/mark&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Trainingsdaten des Systems bezogen sich jedoch überwiegend auf Personen mit hellerer Hautfarbe, weshalb das System Hautkrebs bei Personen mit dunklerer Hautfarbe seltener erkennt bzw häufiger fehlerhafte Diagnosen und Therapievorschläge erstellt.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Trainingsdaten des Systems bezogen sich jedoch überwiegend auf Personen mit hellerer Hautfarbe, weshalb das System Hautkrebs bei Personen mit dunklerer Hautfarbe seltener erkennt bzw häufiger fehlerhafte Diagnosen und Therapievorschläge erstellt.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l255&quot;&gt;Zeile 255:&lt;/td&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Weiters liegt ein nach dieser prinzipiell ersatzfähiger Schaden in Form der Körperverletzung vor (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a PHRL neu).  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Weiters liegt ein nach dieser prinzipiell ersatzfähiger Schaden in Form der Körperverletzung vor (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a PHRL neu).  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>PP</name></author>
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